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Die verpassten Chancen der Luftfahrer

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Anatols kleine Luftfahrtpolitik

Die berufliche Aus- und Weiterbildung gilt je länger je mehr als wirtschaftlicher Standortvorteil, dies ist in den westlichen Industrieländern schon lange unbestritten. Die Flughäfen der Schweiz bieten nicht nur Zehntausende von Arbeitsplätzen an, sondern bilden auch im grossen Stile junge Berufsleute in den verschiedensten Berufen aus.

Zählt man die Ausbildungsplätze der sogenannten flugnahen Bereiche dazu, muss von weit über tausend ausgegangen werden und gehen wir davon aus, dass die berufliche Grundbildung eines Jugendlichen in der Regel drei bis vier Jahre dauert, ist leicht auszurechnen, dass rund 5000 junge Menschen in der Schweiz eine Ausbildung rund um das Fliegen absolvieren. Auf den höheren Bildungsstufen – der sogenannten Tertiärstufe bis hin zu den Hochschulen – ist zusätzlich mit mehreren Hunderten ausbildungswilligen Aviatikerinnen und Aviatikern zu rechnen. Wo sind unsere Luftfahrtspolitiker/innen geblieben. Treibstoffzölle ist das eine, die Zukunft wird jedoch von gut ausgebildeten Berufsleuten gestaltet werden. Weshalb werben

die Flughäfen und ihre Flieger nicht mit dem grossartigen Ausbildungsangebot, von dem andere Branchen kaum zu träumen wagen? Sind sie eventuell schon so weit (politisch) abgehoben, dass sie das Naheliegende vergessen? Oder heisst «Luftfahrtpolitik» so, weil aus dem Munde ihrer Politiker/innen nur «Luft in Fahrt» kommt – wenn auch lauwarme?



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