Sport

1. Durchgang Schweizer Meisterschaft F3A

von Ueli von Niederhäusern
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Bei besten Bedingungen konnte die Schweizer Meisterschaft in Angriff genommen werden. Bereits der Freitag wurde eifrig für Trainingsflüge genutzt. Die Wettbewerbsleiterin Regina Schmitter konnte pünktlich am Samstagmorgen ihr Briefing abhalten.

15 Piloten waren auf Platz, 13 waren elektrisch unterwegs: Marc Rubin und Pascal Mast mit Verbrennermotoren. Der Windsack hatte am Mast einen eher ruhigen Tag, leichte Brise; so bekam man viele schöne Flüge zu sehen. Wie gewohnt flogen alle Piloten die Durchgänge problemlos, und eine wirklich ruhige Atmosphäre breitete sich aus – vielleicht lag es auch an den hohen Temperaturen. Erwähnenswert auch die Flugvorbereitung des «fliegenden Bischofs» aus dem Tessin, Francesco Mordasini. Ähnlich wie Beat Feuz vor einem Abfahrtslauf, ging er die Figuren im Kopf immer und immer wieder durch. Einen interessanten Flieger hat Werner Schweiker von der MG Wangen mitgebracht. Noch keine Folie, keine Bemalung, nichts, eher ein Rohling. Er hat das Modell vom ersten Bleistiftstrich bis hin zu flugbereit alles selbst entworfen und gebaut. Nach dem Anlass wird der Finish nun nachgeholt – mit einem Verbrenner hätte so was nicht funktioniert...

Am Samstag konnten so drei Durchgänge geflogen werden. Am Sonntagmorgen folgte noch ein Durchgang, dann ging es ins Finale mit den besten sechs Piloten. Der Schwierigkeitsgrad der Figuren stieg. Die drei Nationalmannschaftspiloten setzten sich durch. Sandro Matti gewann mit beträchtlichem Vorsprung vor Reto Schumacher und Marc Rubin. Dann mit etwas Abstand, aber alle nah beieinander, Philipp Schürmann und die frisch pensionierten Matthias Bosshard und Alois Schürmann.

Ein gut organisierter Wettbewerb mit (übrigens) sehr feiner Küche ging bei strahlendem Sonnenschein zu Ende. ■

*Ueli von Niederhäusern*




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