Wasserfliegen am Grundlsee im Salzkammergut
Die Wasserflieger aus dem Salzkammergut haben dieses Jahr bereits zum 8. Mal zum Wasserflug-Treffen eingeladen. Aus einer anfänglich kleinen Veranstaltung hat sich jetzt im Laufe der Jahre ein ganz toller Event entwickelt, der sicher seinesgleichen kaum findet.
Aber nun schön mal alles der Reihe nach. Darauf aufmerksam bin ich auf einen Bildbericht in einer Fachzeitschrift vom letzten Jahr geworden.
Ich habe dann zu den Österreicher Wasserfliegern Kontakt gesucht und auch gefunden. Mein Wasserflug-Kollege Gérard Kesselring aus Zürich war von der Idee, dass wir da einmal mitmachen könnten, ebenfalls überzeugt. Also meldeten wir uns an. Eine wunderschöne Pension mit Namen Hofmann fanden wir direkt vor Ort und direkt am See in Grundsee. Vom Gasthaus bis zum Wasserflugplatz sind es nur ein paar wenige

Minuten zu Fuss. Selbstverständlich kann man mit dem Auto und den umfangreichen Flugutensilien direkt zum Platz fahren. Wer lieber zeltet oder sonstwie campiert, kann das ebenfalls vor Ort machen. Einen gepflegten Campingplatz mit Einkaufsmöglichkeiten gibt es ebenfalls gleich vor Ort. Leider liegt der Grundsee nicht ganz in der Nähe. Der Weg führte uns über Zürich – Bregenz – München – Salzburg nach Grundlsee. Das sind so über den Daumen gepelt rund 700 km. Aber was solls. Man gönnt sich ja sonst nichts. Und wenn wir Modellflieger etwas im Kopf haben, kriegt man es selten wieder raus. Die Österreicher Kollegen hatten wirklich keine Mühe gescheut und am See eine ganz tolle Infrastruktur aufgebaut. Das Wasserflug-Treffen ist kein Wettbewerb, sondern ein freies Fliegen nach Lust und Laune. Zu sehen waren Modelle vom einfachsten, kleinen «WINGO» über diverse «Schaumwaffeln» bis zum wunderschönen Scale-Modell. Und selbstverständlich alles nur elektrisch angetrieben. Bekannte Grössen wie der Peter Adolfs (PAF) oder Christian Ramoser mit seinen bekannten Verstell-Propellern waren mit dabei und gaben bereitwillig über alles Auskunft. →
Es versteht sich von selbst, dass an diesem wunderschönen Touristen- und Ferien-Ort nur mit Elektro-Modellen geflogen wird. Für die 220-Volt-Anschlüsse für unsere Ladergeräte haben die Österreicher Kollegen ebenfalls gesorgt. Achtung: In Österreich passen unsere dreipoligen Stecker absolut nicht. Mit zweipoligen oder Euro-Adaptern gibt es keine Probleme. Die Autos sind vor Ort parkiert, somit geht es auch mit der 12-Auto-Batterie. Selbstverständlich gehörte eine strikte Senderkontrolle zum Standard. Wir mit den 2,4-GHz-Anlagen waren von dieser Regelung ausgenommen und konnten fliegen, wann und wie wir wollten.
Beide Systeme Spectrum und FASST waren zur gleichen Zeit im Betrieb und es gab keinerlei Probleme damit.
Der Flugbetrieb als solcher war diszipliniert. Zeitweise waren bis zu 10 Modelle in der Luft. Zur Infrastruktur gehörten auch 2 Boote mit Besatzung, welche in «Seenot» geratene Modelle sofort wieder ans Ufer zurückholten. Ein erster Höhenpunkt wurde uns am Samstagnachmittag geboten. Die Cessna Caravan der Firma Red Bull landete von Salzburg kommend auf dem See und bot ein tolles Stelldichein mit unseren Modellen. Am Samstagabend fand im Restaurant zum «Rostigen Anker» ein tolles Pilotenfest mit umfangrei-
chem Buffet und stimmungsvoller Live Musik statt. Über genaue Einzelheiten schweigt des Sängers Höflichkeit! Am Sonntag ging dann der Flugbetrieb mehr oder weniger früh (man denke an den Vorabend) im gleichem Rahmen weiter.
Im Laufe des Sonntagnachmittags lichteten sich dann allmählich die Reihen der Anwesenden. Die meisten hatten doch auch eine mehr oder weniger lange Heimreise vor sich. Mein Kollege Gérard und ich wählten eine andere Lösung. Wir blieben bis zum Schluss, genossen das Fliegen, anschliessend ein gutes Nachtessen und eine weitere Nacht im Gasthof Hofmann nahmen
wir nach dem Frühstück die rund 700 km unter die Räder und steuerten unser Auto wieder Richtung Schweiz. Je länger aber wir zurückfuhren, reifte in unseren Köpfen der Gedanke, dass wir trotz 700 km Fahrt nächstes Jahr wieder dabei sein müssten. Der Grundsee-Virus hat uns ganz fest gepackt.
Abschliessend möchte ich den Modellflieger-Kollegen aus dem Salzkammergut nochmals ganz herzlich für die tolle Gastfreundschaft und den grossen Aufwand für die Veranstaltung danken.
Text: Peter Hofer
Bilder: Gérard Kesselring


DIE PC-21-STORY

Neuigkeiten von HEBU

WEISCH, WASI MEINE? 125 JAHRE AERO CLUB DER SCHWEIZ

STOLZ UND GUTE IDEEN

ATOM, DER NEUE DOPPELDECKER VON CPLR

CORSAIR F4U – EIN WARBIRD MIT EINPRÄGSAMER OPTIK

52. COUPE DES ALPES 2026

HORIZON HOBBY/LEMACO NEWS:MICRO OV-10 BRONCO 645 MM VON E-FLITE

EUROPAMEISTERSCHAFTEN F3A IN ST-MACAIRE, FRANKREICH

EURO CONTEST GLIDER ACRO TOUR ÖSTERREICH 2026

VON DER JUGEND FÜR DIE JUGEND

TEAMMANAGER «THIS» BOSSHARD

EINBLICKE IN DIE WASSERFLUGGESCHICHTE

WILLKOMMEN, NEUES MITGLIED!

Neuigkeiten bei Leomotion.com

STADTPARTNERSCHAFT

FERIENPLAUSCH 2026 BEI DER MG USTER

KLEINE VORBILDÄHNLICHE SEGLER

FREIFLUG IM HOCHSOMMER

34. ALPINES MODELLFLUGLAGER HAHNENMOOS

SCHNUPPERTAG BEIM MFV WETTINGEN

COUPE DES ALPES – BEOBACHTEN UND LERNEN

REGION NOS – EIN ZENTRUM DES ELEKTROFLUGS

VON 0 AUF 100

NEUIGKEITEN VON HEBU

ERINNERUNGEN

WEISCH, WAS I MEINE? IM LAND DES LÄCHELNS
