Sport

F3B: Hohenstoffel-Pokal und Schweizer Meisterschaft

von Georg Roth
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Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause traf sich die internationale F3B-Szene am 27. und 28. August wieder in Binningen auf dem Segelflugplatz. Man spürte förmlich die Freude, wieder einen Wettbewerb zu bestreiten. Dieser F3B-Wettbewerb zählt zur Wertung im FAI World Cup, der Contest-Eurotour und wird auch zur Ermittlung des Schweizer Meisters herangezogen.

Am Samstag ging es mit dem Briefing der 44 Piloten los. Da es leichten Bodennebel hatte, wurde der Start auf 9 Uhr gesetzt. Los ging es mit einem Speed-Durchgang. Die Windverhältnisse waren eher schwierig, da dieser ziemlich genau 90 Grad zum Startfeld kam. Vor jedem Start hörte man Diskussionen, auf welcher Seite nun gestartet werden soll. Dies bedeutet auch, dass die erreichten Höhen nicht optimal waren. Am Mittag erfolgte dann ein erster Regenguss, der gleich für die Mittagspause genutzt wurde. Der Nachmittag war eher kurz, da um ca. 16 Uhr Regen einsetzte, was dazu führte, dass die Wettbewerbsleitung den Wettkampf um 17 Uhr unterbrach.

Der Sonntag erstrahlte wieder in bestem Sommerwetter, jedoch nur langsam. Der Wettbewerb wurde um halb neun wieder aufgenommen. Zum Glück mit eindeutiger Windrichtung und schöner Windstärke. Die Piloten kämpften um jede Sekunde und um jede Länge, was auch dazu führte, dass einige Piloten mit weniger Modellen nach Hause gingen, als sie gekommen waren. Hervorzuheben ist die beste Speed-Zeit des Wettbewerbs. Johannes Krischke flog am Sonntag eine Zeit von 12 sec, eine Wahnsinnszeit. Man hörte die Luft förmlich glühen.



Um 15 Uhr wurde der Wettbewerb geschlossen und um 16 Uhr erfolgte die Rangverkündigung. Johannes Krischke bewies seine Nervenstärke und entschied den Wettbewerb für sich. Dicht gefolgt von

Steffen Besemer auf dem zweiten Platz und Martin Weberschock auf dem dritten Platz. Gratulation an alle!

Die Wertung der Schweizer Meisterschaft gewann wieder einmal Andreas Böhlen vor Michael Kirch und Hansruedi Zwingli auf dem dritten Platz. Der erfolgsverwöhnte Thomas Kübler musste leider mit dem letzten Platz vorlieb nehmen, da er zu viel Risiko im ersten Speed-Durchgang eingegangen war. Bei der Modellwahl verliessen sich alle Spitzenpiloten auf den Device von Weberschock, den Freestyler 6 von TUD oder auf den Pike Precision 2 von Samba Model. Dies zeigt auch, dass immer mehr das Können des Piloten ausschlaggebend ist, da sich die Modelle konsolidiert haben.

Vielen Dank an alle Helfer aus verschiedenen Modellfluggruppen sowie weitere Personen, die uns unterstützt haben. Auch dem neue Cateringteam gehört ein gebührender Dank.



Text: Georg Roth,
Fotos: Verschiedene



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