Hang-Segelflug vor 70 Jahren
1943 konnte ich zum ersten Mal am «Nationalen Wettbewerb» in Laufen teilnehmen. Am Samstagnachmittag, 11. September, schauten wir uns die Motormodelle und die wenigen Gummimodelle (Gummi war schwierig zu finden ...) an. Damals flogen die «VM Handicap» mit 30 s Motorlaufzeit. 1 s Überlauf kostete 5 Punkte Abzug. Die Uhrwerke kamen erst später.
Abends, nach der «Landsgemeinde», schliefen wir auf Stroh in der Turnhalle. Morgens früh liefen wir nach Blauen. Die Startstelle befindet sich über dem Dorf auf der Blauenweid.
Vier Kategorien werden ausgewertet:
- Normale Modelle nach Bauplan (BP)
- Eigenkonstruktionen (EK)
- Sonderkonstruktionen: Nurflügel, Enten, Tandem (SK)
- Modelle mit automatischer Steuerung (AK)
Für alle Kategorien wurden die Flugdauer (1 s = 5 Pkte.) und die geflogene Strecke (1 m = 1 Pkt.) gemessen. Von 3 Flügen wurden 2 ausgewertet. Die Strecke wird mittels Armeekarten bestimmt. Diese Regelung bevorzugte kursstabile Modelle.
Im Aero-Revue-Bericht bedauerte unser Oberexperte Arnold Degen, dass zu viele Modellflieger BP-Modelle (Bausatz) einsetzen, um gut klassiert zu werden, anstatt EK-(Eigenkonstruktions-)Modelle zu bauen, um an unserer gemeinsamen Entwicklung teilzunehmen. Die MFK (AeCS-Modellflugkommission) wird reagieren: Am nächsten Nationalen (1945, Hochstart) wurden nur EK-Modelle zugelassen!
Die AK-Modelle: Vier mit Kompass- und eines mit Pendelsteuerung waren am Start. Der Sieger Walter Egloff flog 591/576 Sekunden und Strecken
![Schweizer AERO-REVUE Suisse
Nr. 10 Bern Oktober 1948
18. Jahrgang
[illegible]
VIII. Nationaler Modellflugwettbewerb 1948](https://mfsportal.actum.ch/api/Upload/BeitragImage/9e148341-f354-4bb0-9b27-011a6d57020e/5daaef62-1767-42b8-8ba1-360d2008a3db/d401d69d03672a3e96a1c73dd3af1ccd_img.jpg)
Kurt Sempert startet sein Modell.

von 5375/3800 Metern und erhielt 15010 Punkte. Die beste EK erhielt 5135, der Sieger BP 6185 Punkte.
Die heutigen Hangflieger würden protestieren. Es ist sehr schwierig, gut sichtbare Modelle mit einem Feldstecher bis 2000 m zu sichten. 1943 war es möglich, während der Mobilmachung die Unterstützung der Armee, also von Übermittlungsgruppen mit Funkgeräten, zu beanspruchen. So wurden in der Ebene Beobachtungstellen installiert, welche die Landungszeiten und -Stellen der einzelnen AK-Modelle meldeten.
Die damaligen Steuerungen bestanden aus einem C-Stahl-Magneten, einem Servo und einer Batterie. Die Schaltung erfolgte mit Kontakten bei Drehung des Magneten. Da die Wirbelstrombremsen noch nicht üblich waren, flogen die Modelle einen Zickzackkurs. ■
Maurice Bodmer

DIE PC-21-STORY

Neuigkeiten von HEBU

WEISCH, WASI MEINE? 125 JAHRE AERO CLUB DER SCHWEIZ

STOLZ UND GUTE IDEEN

ATOM, DER NEUE DOPPELDECKER VON CPLR

CORSAIR F4U – EIN WARBIRD MIT EINPRÄGSAMER OPTIK

52. COUPE DES ALPES 2026

HORIZON HOBBY/LEMACO NEWS:MICRO OV-10 BRONCO 645 MM VON E-FLITE

EUROPAMEISTERSCHAFTEN F3A IN ST-MACAIRE, FRANKREICH

EURO CONTEST GLIDER ACRO TOUR ÖSTERREICH 2026

VON DER JUGEND FÜR DIE JUGEND

TEAMMANAGER «THIS» BOSSHARD

EINBLICKE IN DIE WASSERFLUGGESCHICHTE

WILLKOMMEN, NEUES MITGLIED!

Neuigkeiten bei Leomotion.com

STADTPARTNERSCHAFT

FERIENPLAUSCH 2026 BEI DER MG USTER

KLEINE VORBILDÄHNLICHE SEGLER

FREIFLUG IM HOCHSOMMER

34. ALPINES MODELLFLUGLAGER HAHNENMOOS

SCHNUPPERTAG BEIM MFV WETTINGEN

COUPE DES ALPES – BEOBACHTEN UND LERNEN

REGION NOS – EIN ZENTRUM DES ELEKTROFLUGS

VON 0 AUF 100

NEUIGKEITEN VON HEBU

ERINNERUNGEN

WEISCH, WAS I MEINE? IM LAND DES LÄCHELNS
