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40 Jahre Jubiläum des Birrfelder Cups der Modellfluggruppe Auenstein

von Urs Muntwyler
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An vielen Flugplätzen ruht der Flugbetrieb am Karfreitag. Das haben sich findige Freiflieger der Modellfluggruppe Auenstein vor 40 Jahren zunutze gemacht.


Sie haben den «Birrfelder Cup» für Freiflieger zum Karfreitag gegründet und konnten so den Flugplatz Birrfeld nutzen. Im Laufe der Jahre haben dann auch die Segelflieger diesen motorfreien Tag für Windenstarts benutzt. Das hat die Freiflieger aber nicht vertreiben können. Sie haben ihren Freiflug-Wettbewerb auf den Morgen verlegt. Die Segelflieger konnten am Nachmittag versuchen, von der Winde dem Birrfeld im Aufwind zu entfliegen. Seitdem der Windenbetrieb im Birrfeld eingestellt ist, wird der Nachmittag durch die neue Segeflugmodellkategorie F3L R.E.S. genutzt.


Am 29. März 2024 um 7.20 Uhr konnte Freiflug-Wettbewerbsleiter Werner Wernli 6 F1A (Segler mit Hochstart) und seit Langem wieder 3 F1B (Segler mit Gummimotor) zum Jubiläumsanlass begrüßen. Bei anfangs kühlen Temperaturen und leichtem Nord-Westwind wurden die ersten beiden Durchgänge mit drei Minuten Flugzeit geflogen. Durch den verstärkten Nordwestwind wurden die weiteren drei Durchgänge mit zwei Minuten geflogen. Damit wollte man vermeiden, dass Modelle auf die nahe Autobahn fliegen, was der Akzeptanz des Freiflugs und dem Zustand der Modelle sicher nicht zuträglich ist.


Bei den F1A-Seglern mit Hochstart gelang es drei Piloten, alle Durchgänge mit der maximalen Flugzeit zu absolvieren. Im Handstart wurde dann ermittelt, wessen Modell am längsten in der Luft bleibt. Das gelang Dominik Andrist von der MV Bern am besten, vor Heinz Bleuer (MG Rüttenen) und Fredi Andrist (MV Bern). Die weiteste Anreise ins Birrfeld hatte Samuel Mouret von der GAM Fribourg. Er verpasste das Stechen nur um sieben Sekunden und wurde Vierter.


Bei den F1B-Seglern mit Gummimotor erreichten Giancarlo Polla (MG Fehraltorf) und Urs Muntwyler (MV Bern) das Maximum. Sie teilten sich den ersten Platz ex aequo. Pünktlich zum Jubiläum startete ausser Konkurrenz zum ersten Mal ein F1Q (Segler mit Elektroantrieb) von Urs Muntwyler. Auch er schaffte alle fünf Durchgänge mit der geforderten Zeit.


Die Geselligkeit beim anschließenden Mittagessen, prima zubereitet von der MG Auenstein, mit der Siegerehrung schloss diesen gelungenen Freifluganlass erfolgreich ab. Die 40 Piloten des Wettbewerbs F3L R.E.S. nutzten dann die thermisch verbesserten Bedingungen des Nachmittags für ihre Flüge aus. Die leichten Modelle haben durchaus Ähnlichkeiten mit den Freiflugmodellen, sind aber 2-Achsen-gesteuert und haben eine Bremsklappe für die geforderte Punktlandung. Für das Zusammenspiel der verschiedenen Disziplinen der Aviatik ist dieser Anlass im Birrfeld ein gutes Beispiel. Neu muss auf den Rettungshelikopter Rücksicht genommen werden. Dieser ist auch am Karfreitag im Einsatz. Durch den Einsatz vom AECS-Sekretär Christophe Petitpierre ist auch die Kommunikation mit dem AAA-Helikopter gewährleistet.




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