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Winterthurer Ferienprogramm Baukurs Segelflugmodell

von E. Grob
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Auch dieses Jahr wurde der Baukurs im Rahmen des Winterthurer Ferienprogramms von der Modellfluggruppe Sulzer zum 20. Mal durchgeführt und war wieder ausgebaut.

14 Kinder von 12 bis 14 Jahren fanden den Weg in die Werkstatt des Schulhauses Schönengrund. Dort wurden sie von Kursleiter Hans Benz und seinen Helfern empfangen und über den Programmablauf der fünf Tage des Baukurses informiert. Dass einzelne Kinder bereits das zweite Mal teilnehmen, spricht sicher für diesen Anlass.

Für den Bau eines kleinen Segelflugzeuges sind handwerkliches Geschick, Geduld und Sorgfalt im Umgang mit dem ungewohnten Werkzeug und Baumaterial erforderlich. Es wurde geschliffen, geklebt, gesägt und gebohrt, was das Zeug bzw. das Balsaholz hielt. Manch einer meldete sich mit den Worten: «Sie, Herr Benz, mir ist was abgebrochen ...». Der Umgang mit dem empfindlichen Material war für den einen oder anderen eine neue Erfahrung. Die Wartezeiten des Leimtrocknens wurden mit Flugeinlagen auf der Schulwiese überbrückt und liessen keine Langeweile aufkommen. Von senkrechten Steigflügen mit anschliessen der Stecklandung über wirklich gelungene Gleitflüge konnte alles bestaunt werden.



Selbstverständlich kam auch die Theorie nicht zu kurz. Materialkunde, Aerodynamik und immer wieder «warum ein Flugzeug fliegt» waren die Themen.

Dank dem grossen Eifer der Kinder und dem Einsatz aller Helfer wurden die Flugmodelle wie geplant am Donnerstag fertig. Am Freitag konnte der Flugwettbewerb mit den neuen Modellen durchgeführt werden. Jeder Teilnehmer hoffte, dass sein Flugmodell die längste Strecke zurücklegen würde. Eine schriftliche Prüfung über die vermittelte



Theorie des Fliegens rundete den Wettbewerbsteil ab. Wie immer waren schöne Sachpreise wie z. B. ein Segelflug, Eintritte ins Fliegermuseum Dübendorf, Bastelwerkzeug, kleine Wurfgleiter und sogar Armbanduhren zu gewinnen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Sponsoren. Trotz des harten Wettbewerbs konnte jedes Kind am Ende des Kurses einen unbeschädigten und flugfähigen



Modellsegelflieger mit nach Hause nehmen. Die Mütter und Väter waren sichtbar überrascht, mit welch grossem Fluggerät (Spannweite 110 cm) ihr stolzer Sprössling den Heimweg antrat.

Der ehrenamtliche Leiter und seine Helfer sehen diesen Kurs als sinnvolle Freizeitgestaltung und nicht zuletzt auch als Nachwuchsförderung für den Modellflugsport.

*E. Grob*




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