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Arbeiten mit Styropor

von Emil Giezendanner
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Arbeiten mit Styropor

Arbeiten mit Styropor ist im Modellflug mindestens seit den Siebzigerjahren bekannt. Ganz besonders das Schneiden von Flügeln und Leitwerken war verbreitet. Tragflächen von Motormodellen, kleinen und grossen Seglern entstanden zuhauf und wurden teilweise im Handel angeboten.


Grosse Bedeutung für Eigenbauten

Flügelschneiden ist Teamarbeit. Die glatten Oberflächen werden mithilfe von Pressen oder einem Vakuumsack mit Balsaholz oder Furnieren beplankt sowie der Einbau von Holmen und Steckungen vorbereitet. Auch diese Arbeiten sind im Team leichter zu bewältigen. Zum Abschluss üblicherweise Folien- oder Glasgewebebeschichtung. Interessenten finden dazu auf unserer modernen Modellflugsport-Website

zum Beispiel Styroschneiden von Deltaflügeln:
https://www.modellflugsport.ch/sites/default/files/doku_styroschnitt.pdf

oder den Bau von Grossseglerflügeln:
https://www.modellflugsport.ch/sites/default/files/eintraum_aus_schaum.pdf

In F3A-Modellen wurden um 1980 immer mehr auch Rumpfrücken und weitere Teile aus Styro verbaut.


Styrofräsen – eine neuere Technik

Seit dreidimensionale Datensätze zum Drucken oder eben Fräsen aus dem World Wide Web heruntergeladen werden können – teilweise nicht ganz billig –, ist die Bearbeitung von Styroblöcken mit Fräsrobotern eine interessante Alternative – insbesondere für den Formenbau. Dazu eignen sich allerdings



die eher schweren Materialien (ab ca. 30 kg/m3). Viel Schleifen vor dem Bespannen ist auch da angesagt. Ziemlich staubige Sache! Für Fragen meldet euch ungeniert. Viel Glück.

Emil Giezendanner,
MFS-Redaktor




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