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Erfahrungsbericht

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Wasserfliegen mit der Yak 54 ...

Seit längerer Zeit liebäugelte ich mit dem Gedanken, ein Modell mit Schwimmern auszurüsten. Irgendwie ist es nie so richtig dazu gekommen; ich hatte auch nicht das richtige Modell dazu. Zugegeben, eine Yak 54 mit Schwimmern zu bestücken, ist nicht gerade der klassische Weg, in die Wasserfliegerei einzusteigen. Da aber meine Leidenschaft in erster Linie den kunstflugtauglichen Flugzeugen gilt, dachte ich mir, dies müsste doch auch gehen. Mit etwas Ungewissheit, aber viel Zuversicht überwand ich mich und bestellte einen Schwimmersatz. Diesen montierte ich nun unter meine Yak 54.


Meine ersten Schwimmversuche

Eines schönen Tages, als es fast windstill war und die Sonne schien, musste ich – oder vielmehr meine Yak – daran glauben. Am kalten Nass angekommen, schaltete ich den Sender ein, schob den Akku in den Rumpf und schon stand der Flieger auf dem Wasser. So eine Yak im Wasser sieht irgendwie lustig aus. Nach ein paar vorsichtigen Schwimmversuchen wagte ich es. Behutsam gab ich Gas, und siehe da, wie auf Schienen, besser gesagt auf Schwimmern beschleunigte der Flieger schnurgerade aufs Wasser hinaus. Nach kurzer Zeit kamen die Schwimmer etwas aus dem Wasser, der Wasserwiderstand verringerte sich und das Modell hob ab. Freude herrscht, wie man jetzt sagen könnte. Nach ein paar schönen Vorbeiflügen drehte ich zur Landung ein, nahm das Gas raus und ging in den Sinkflug. Das Wasser kam immer näher und ich konnte die Yak sanft aufsetzen. Ein schönes Erlebnis, alles heil und trocken nach Hause zu bringen.

Nach den ersten Flügen mit den Schwimmern stellte ich fest, dass der Schwerpunkt nicht mehr ganz stimmte. Er lag etwas zu weit hinten, der Flieger war «schwanzlastig». Um dem Problem entgegenzuwirken, habe ich den Motorenspant etwas ausgefräst. So kann der Akku weiter vorne platziert werden. Zudem habe ich die Schwimmer hinten um etwa 6 cm gekürzt. Jetzt liegt der Schwerpunkt wie mit dem Landfahrwerk ca. 12 cm hinter der Nasenleiste und passt. Die Schwimmer sind jetzt ca. 70 cm lang. Der von mir verwendete Schwimmersatz ist ursprünglich für den Mentor von Multiplex konzipiert worden. Mit den beschriebenen Änderungen passen sie aber perfekt zu meiner Yak.


Zum Modell

Die Yak 54 ist aus EPP. Bei der Wahl der Komponenten habe


Technische Daten:
  • EPP-Modell Yak 54
  • Spannweite 1420 mm
  • Rumpflänge 1340 mm
  • Abfluggewicht 2290 g
  • Motor ePower 4120/650
  • ePower ECO-30C 4S 3700 mAh0
  • Propeller APC 14×7"
  • Regler ePower 60A0
  • Servos Futaba S3151
  • Schwimmer Mentor Multiplex

ich bewusst auf Alltagstauglichkeit geachtet. Der Preis sollte möglichst tief gehalten wer-



Der Zusammenbau

Der Flieger ist in wenigen Stunden flugbereit. Die Teile passen gut zusammen und der Bau geht zügig voran. Im Bausatz sind sämtliche Kleinteile dabei. Die hier aufgeführten Komponenten (Motor, Regler, Servo usw.) passen perfekt zu diesem Modell. Die Montage der Schwimmer ist mit etwas handwerklichem Geschick zu meistern. Bei dem von mir montierten Schwimmersatz sind alle nötigen Teile enthalten.


Fazit

Der Spassfaktor zu Land und zu Wasser ist mit der Yak 54 hoch. Das Modell ist vielseitig einsetzbar. Ich denke, auch im Winter werden die Schwimmer als Skis eine gute Figur machen. Mal schauen, was kommt. An dieser Stelle will ich dem eflight-Team für die freundliche Unterstützung danken.

Bezug bei www.eflight.ch
Weitere Infos unter www.michel-hauser.ch



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