Belohnung für enormen Trainingsaufwand
Die Schweizer Nationalmannschaft hat an diesen Weltmeisterschaften aktiv und mit grossem Erfolg teilgenommen. Unsere Piloten belegten in der Einzelwertung, an der 52 Piloten aus insgesamt 18 Nationen teilnahmen, die hervorragenden Plätze 3, 4 und 13.
Alter und neuer Weltmeister wurde Martin Herrig (Deutschland), dicht gefolgt von Peter Hubbertz (Deutschland) und Christian Müller. Viertplatziert wurde der zweifache Weltmeister Andreas Böhlen. Stefan Böhlen landete auf einem immer noch sehr guten 13. Platz. Die Leistungsdichte der Spitzenpiloten war in diesem Jahr wirklich enorm. Bis zum letzten Flug im letzten Durchgang war vollkommen offen, wer neuer Weltmeister wird. So hatten auch Christian Müller und Andreas Böhlen vor dem letzten Flug sehr gute Chancen auf den Weltmeistertitel. Leider war das Wetterglück im letzten, alles entscheidenden Geschwindigkeitsflug nicht auf ihrer Seite. Beide haben das maximal Mögliche aus ihren Flügen herausgeholt und trotz des enormen Drucks absolut fehlerfreie Flüge hingelegt. Mehr war zu diesem Zeitpunkt wetterbedingt einfach nicht möglich.
Nach sechs gewerteten Durchgängen, bei denen maximal 18 000 Punkte erreichbar waren, lagen am Ende zwischen dem zweiten und dritten Platz (Christian Müller) nur 3 Punkte! Andreas Böhlen lag mit nur 9 Punkten Rückstand ganz dicht dahinter.
Letztlich konnten aber alle drei Piloten inklusive Helfer aufs Podest. Mit der Mannschaft erreichten wir den 2. Platz. Die Schweizer Nationalmannschaft wurde somit, wie schon im Jahr 2007 in Emmen, erneut Vizeweltmeister. Dies zeigt die herausragende Leistung, die alle drei Piloten und das gesamte Team während dieser Woche erbracht haben – bravo!
Dieser grosse Erfolg kam aber nicht von ungefähr. Bereits letzten Herbst haben wir uns in Klagenfurt zusammen mit dem Teammanager Thomas Schorb zum 1. Meeting getroffen. Es wurden Strategien bezüglich der Mannschaft, der geplanten Trainings sowie die provisorische Aufgabenverteilung jedes Einzelnen während der WM diskutiert.
Anfang Juni hat die Schweizer Nationalmannschaft ein einwöchiges Trainingslager in Frankreich durchgeführt. Im Rahmen dieses Trainings wurden schliesslich die endgültigen Helferzuordnungen für die drei WM-Piloten festgelegt und ausgiebig erprobt. Die Wetterbedingungen waren in dieser Woche alles andere als einfach. Wir hatten sehr oft mit Regen und stürmischen Winden zu kämpfen. Dies hat uns oft dazu gezwungen, bereits morgens um 6 Uhr auf dem Flugfeld anzutreten. Ab 10 Uhr konnte aufgrund des stürmischen Windes meist nicht mehr oder nur unter grossem Risiko für die Modelle geflogen werden. Sobald sich das Wetter abends etwas beruhigt hatte, wurde unverzüglich weitertrainiert, bis die Dunkelheit ein «sicheres» Fliegen nicht mehr zugelassen hat. Mit einem sehr guten Gefühl wurde nach dieser Trainingswoche wieder die Heimfahrt voller Euphorie, Motivation und Hoffnung.
Am 31. Juli hat das Schweizer Team die Reise nach Ivančice mit bis unters Dach beladenen Autos angetreten. Bevor die eigentliche Weltmeisterschaft begann, haben die drei WM-Piloten und einige Helfer an dem zweitägigen Vorwettbewerb teilgenommen. Dieser Vorwettbewerb soll vor allen Dingen den von weit angereisten Piloten die Möglichkeit geben, das Fluggelände und die dort vorherrschenden Wetterbedingungen besser kennenzulernen. Bei diesem Vorwettbewerb war das gesamte Schweizer Team sehr erfolgreich. Andreas Böhlen erreichte einen hervorragenden 2. Platz. Christian Müller wurde 7., Roland Lüthi 13., Paul Böhlen 14. und Stefan Böhlen 24. Besonders zu erwähnen ist die nahezu perfekte Organisation und Durchführung dieser Weltmeisterschaft durch den Modellclub Brno. Die Wettbewerbsleiter und auch die zahlreichen Helfer haben während der gesamten Woche eine absolut phantastische und quasi fehlerlose Arbeit geleistet.
Ein grosses Dankeschön nach Tschechien vom gesamten Schweizer Team!
*Foto und Bericht
Ernesto Weber, Michael Seyfang*

Rahmen dieses Trainings wurden schliesslich die endgültigen Helferzuordnungen für die drei WM-Piloten festgelegt und ausgiebig erprobt. Die Wetterbedingungen waren in dieser Woche alles andere als einfach. Wir hatten sehr oft mit Regen und stürmischen Winden zu kämpfen. Dies hat uns oft dazu gezwungen, bereits morgens um 6 Uhr auf dem Flugfeld anzutreten. Ab 10 Uhr konnte aufgrund des stürmischen Windes meist nicht mehr oder nur unter grossem Risiko für die Modelle geflogen werden. Sobald sich das Wetter abends etwas beruhigt hatte, wurde unverzüglich weitertrainiert, bis die Dunkelheit ein «sicheres» Fliegen nicht mehr zugelassen hat. Mit einem sehr guten Gefühl wurde nach dieser Trainingswoche wieder die Heimfahrt voller Euphorie, Motivation und Hoffnung.
Am 31. Juli hat das Schweizer Team die Reise nach Ivančice mit bis unters Dach beladenen Autos angetreten. Bevor die eigentliche Weltmeisterschaft begann, haben die drei WM-Piloten und einige Helfer an dem zweitägigen Vorwettbewerb teilgenommen. Dieser Vorwettbewerb soll vor allen Dingen den von weit angereisten Piloten die Möglichkeit geben, das Fluggelände und die dort vorherrschenden Wetterbedingungen besser kennenzulernen. Bei diesem Vorwettbewerb war das gesamte Schweizer Team sehr erfolgreich. Andreas Böhlen erreichte einen hervorragenden 2. Platz. Christian Müller wurde 7., Roland Lüthi 13., Paul Böhlen 14. und Stefan Böhlen 24. Besonders zu erwähnen ist die nahezu perfekte Organisation und Durchführung dieser Weltmeisterschaft durch den Modellclub Brno. Die Wettbewerbsleiter und auch die zahlreichen Helfer haben während der gesamten Woche eine absolut phantastische und quasi fehlerlose Arbeit geleistet.
Ein grosses Dankeschön nach Tschechien vom gesamten Schweizer Team!
*Foto und Bericht
Ernesto Weber, Michael Seyfang*


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