Geschichte

Resultate – 3. Flimser Modellflug-Ski-Cup

von M. Accola
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3. Flimser Modellflug-Ski-Cup

Zum dritten Mal wurde am 28. Februar der Flimser Modellflug-Ski-Cup ausgetragen. Knapp hundert Teilnehmer aus 20 Modellfluggruppen vom Tessin bis ins Aargau hatten sich für den Start angemeldet. Wiederum boten viele verschiedene Preise den Piloten Anreiz, das «Letzte» aus ihren Modellen herauszuholen und ihr fliegerisches und skiläuferisches Können einzusetzen, um ihre Flugzeuge von Naraus nach Foppa zu steuern.



Der Erfolg der ersten beiden Wettbewerbe hatte sich herumgesprochen. Diese inzwischen nicht mehr ganz neue Kombination von Modellfliegen und Skifahren scheint vielen Modellfliegern eine willkommene Abwechslung zu sein, können sie so die Ausübung ihres Hobbys mit einem Skiausflug verbinden. Vor allem der Mund-zu-Mund-Propaganda unter den Modellfliegern der Region 5 und 6 ist es zuzuschreiben, dass bereits zehn Tage vor Ablauf der

Anmeldefrist die vorgesehene Anzahl Anmeldungen eingegangen waren; über 50 Anmeldungen und Anfragen mussten aus technischen Gründen leider abgewiesen werden.

Das erstmal nahmen auch Piloten aus dem Ausland am Modell-Ski-Cup teil: 3 Modellpiloten aus Bayern hatten sich speziell für diesen Anlass in Flims eingefunden.

Das Wetter war den Veranstaltern diesmal gut gesinnt; viel Sonnenschein und angenehme Wärme boten den Piloten fast ideale Bedingungen für die Durchführung des Wettbewerbes.

Plangemäss wurde nach einem kurzen Briefing in Naraus um 10 Uhr zum ersten Durchgang gestartet. Bei der heurigen Durchführung musste man leider aus Zeitgründen darauf verzichten, den Parcours vorzufliegen, um den Teilnehmern eine genauere Vorstellung über den Ablauf dieser einzigartigen Disziplin zu geben. Neu im Parcours musste nämlich ein Tor von 10 Metern Breite und 4 Metern Höhe unterflogen werden, bevor das Modell in einem abgesteckten Rechteck gelandet werden konnte. Die übrigen Posten blieben unverändert. Die liegende Acht, der Slalom und der Looping boten den Teilnehmern keine grossen Probleme. Einzig das Unterfliegen des Tores wurde von vielen Teilnehmern unterschätzt und deshalb einigen Modellen auch zum Verhängnis. Einer ansehnlichen Zahl Piloten gelang es aber dennoch, das Hindernis mehr oder weniger sicher zu überwinden.

Zu Diskussionen Anlass gab verschiedentlich auch die Bewertung der Landungen. Den Veranstaltern zufolge soll der Abschluss des Fluges nicht in einem kontrollierten Abstürzen, sondern in einer einem Segelflug-Modell würdigen Landung bestehen. Diesen Meinungsverschiedenheiten soll in Zukunft mit einer genaueren Umschreibung der zulässigen Landungsarten entgegengetreten werden.

Skiläuferisch bot die unveränderte Streckenführung den Teilnehmern keine nennenswerten Schwierigkeiten; dies soll auch in Zukunft so bleiben, damit die Voraussetzungen für ein sicheres und unfallfreies «Herunterkommen» sowohl des Piloten als auch des Modelles gewährleistet ist.



Hingegen wird es für die kommenden Wettbewerbe eine andere wesentliche Programmänderung geben: Beim Durchlesen der Rangliste fällt auf, dass das mittlere Teilnehmerfeld nur durch kleine Punktdifferenzen rangiert wird; dies kommt daher, dass sich nur noch das Über- bzw. Unterschreiten der Idealzeit auf die Rangierung auswirkt: Deshalb wird neu anstelle der liegenden Acht ein Streckenflug auf Zeit eingeführt; diese dem F3B eigene Disziplin soll dazu beitragen, eine den fliegerischen Leistungen angebrachtere Qualifi-

kation der Teilnehmer zu ermöglichen. Wir hoffen, dadurch eindeutige Resultate im sportlichen Wettkampf um den Wanderpreis der MG Flims zu erhalten.

Die grosse Anzahl der Anmeldungen und das entsprechende Interesse an unserem Wettbewerb ist an sich sehr erfreulich. Aus technischen Gründen ist es uns aber leider nicht möglich, mehr als 90 Teilnehmer zum Start zuzulassen. Deshalb müssen wir eine Teilnehmerbeschränkung einführen. Es ist uns ein Anliegen, dass sich die Teilnehmer möglichst gleichmässig aus den verschiedenen Modellfluggruppen zusammensetzen. Aus diesem Grunde werden in Zukunft nur noch maximal 6 Piloten pro Gruppe zum Start zugelassen werden.

Nach dem zweiten Durchgang, der um 13 Uhr regulär gestartet werden konnte, fand um 17 Uhr die Rangverkündigung statt. Der Wanderpreis der MG Flims durfte Jann Harry der MG Mittelrheintal entgegennehmen. Auf das Punktemaximum verlor der Gewinner nur 5 Punkte. Auf dem zweiten Rang finden wir Martino Viglino der MG Davos und auf dem 3. Rang Guido Herzog, MG Thal.

M. Accola



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