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Am «Fliegerli-Basteltisch», da kannst du was erleben!

von Arnold Jakob
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Die Erfahrung hat gezeigt, dass das «Fliegerli-Basteln» bei den Eltern und den Kindern sehr gut ankommt. Wieder einmal wurde dies bewiesen an den Ballontagen vom 8. bis 12. Mai in Gossau SG.

Markus Keller hat aus eigener Initiative die Fliegerli und das Konzept entwickelt. Der An-



sturm an den Basteltischen beweist genug, dass die Idee und das Konzept ein ausgezeichneter Weg sind, um für den Modellflugsport zu werben. Die Fliegerli sind aus Depron hergestellt, haben eine Spannweite von 340 mm, der Rumpf ist aus Balsaholz gefertigt und mit der Aufschrift «Aero Club Ostschweiz» versehen. Der ganze Flieger wiegt lediglich 12 g. Die Menge an Bastelmaterial und die Anzahl Helfer, die nötig sind, konnten zu Beginn nicht abgeschätzt werden. Sicher haben das schöne Wetter und die vielen Heissluftballone dazu beigetragen, dass unzählige Besucher den Weg zu uns gefunden haben.

Drei Basteltische standen für den Zusammenbau der Flieger bereit. Drei Helfer standen mit

den Heissklebepistolen im Dauereinsatz. Die dankbaren Eltern und deren Kinder mit ihren leuchtenden Augen sind der Lohn für den Einsatz.

Heute wissen wir noch nicht, wie viele Kinder und Jugendliche wir mit dem «Fliegervirus» angesteckt haben. Die Zukunft wird es zeigen.

Helfen ist nicht einfach nur Zeit investieren, man bekommt auch etwas dafür. Es ist anders als auf vielen Flugplätzen, niemand reklamiert, freudige und erwartungsvolle Kinder und Eltern sind unsere Gäste. Hier musst du nicht mit dem grössten und teuersten Flieger antre-

ten, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Da bin ich jemand und ich höre immer wieder «herzlichen Dank» und begegne Eltern, die es grossartig finden, dass wir Zeit und Geld investieren, um den Kindern Aufmerksamkeit schenken.

Das steht doch schon in einem Buch geschrieben, welches die meisten von uns zu Hause haben: Geben ist seliger als nur nehmen. Am Basteltisch kannst du das erleben, denk mal darüber nach. Investiere deine Zeit auch für andere, dann kannst du was erleben. ■

Bericht: Arnold Jakob




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