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Bei der IGG läuft etwas

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Wie sagt ein Sprichwort doch so schön: «Das Leben ist zu kurz für irgendwann.»

Aus diesem Grund war es am Herbsthöck 2018 schnell beschlossene Sache, dass wir noch in diesem Jahr eine Reise nach Schwabmünchen an die Segelflugmesse machen werden. Die Vorfreude auf die Segelflugmesse war riesig. Unter Kennern DIE Messe für ambitionierte Segelflugpiloten schlechthin.


Pünktlich um 6.00 Uhr fuhren wir mit unserem Car von Gössi Carreisen aus dem Terminal in Horw, um unterwegs an weiteren drei Stationen die restlichen Mitglieder einzusammeln.

Ein Kafi-und-Gipfeli-Stopp durfte natürlich auch nicht fehlen. Viele der fast 50 Mitglieder fuhren, wie der Autor dieses Berichtes, zum ersten Mal nach Schwabmünchen und waren gespannt, was sie erwarten würde. So viel vorab, es war einfach unglaublich: Es stellten alle nur erdenklichen Firmen, welche mit Segelflug etwas zu tun haben, ihre neuesten Produkte aus. Am Stand von Choco-Fly waren zum Beispiel Prototypen ausgestellt, die wohl nur wenige Tage zuvor den Formen entsprungen sind. Hier merkte man sofort, wir sind direkt am «Puls» des Segelfluggeschehens.

Nebenher lief natürlich die Flugshow, alle 7 Minuten waren andere Modelle und Hersteller in der Luft, es ging Schlag auf Schlag. Ein weiteres grosses Highlight am späten Nachmittag war sicher der von ChocoFly extra für uns IGG-ler organisierte Apéro riche. Ein riesiges Dankeschön an den Firmeninhaber Dani Äberli und seine Crew. Am Abend wurde eine Dämmerungsflugshow gezeigt, die ihrem Namen alle Ehre machte. Unter anderem waren Akroflieger mit Pyros am Aussenflügel bestückt. Beim tiefen Überflug flogen die Funken auf das darunterliegende Strohfeld, was glücklicherweise nur zu einer kurzen, jedoch unterhaltsamen Pause führte. Ersthelfer mit Feuerlöschern waren schnell vor Ort und konnten Schlimmeres verhindern, bis die Flugplatzfeuerwehr mit dem TLW eintraf, um das entstandene Feuer zu löschen.

Als krönenden Abschluss gab es eine Nachtflugshow, die sich gewaschen hat, verständlicherweise ohne Pyrotechnik, aber mit LED-Beleuchtung an den Tragflächen. Diesmal war eher die motorisierte Fraktion unterwegs, und wie... Atemberaubende 3D-Flugfiguren, welche die meisten Piloten unter uns nicht mal am Tag fliegen würden, haben die Experten dort in völliger Dunkelheit gezeigt.

Nach einem überaus gelungenen Tag durften wir um 23.00 Uhr zufrieden und erschöpft im Car Platz nehmen und die Heimreise antreten.

Nach einem etwas langen Tag fuhren wir am Sonntagmorgen um 3.30 Uhr wieder ins Terminal in Horw ein.

IGG Schweiz, der Vorstand



Hangflug-Wochenende

Am Samstag trafen sich 18 Mitglieder auf dem Hahnenmoos. Das Hahnenmoos begrüsste uns mit blauem Himmel, Sonnenschein und leichter Bise. Diese Bedingungen ermöglichten das Fliegen an verschiedenen Startstellen, und so marschierten einige mit ihren Modellen Richtung Luegli, Schalmi, Skilift oder Lavey. Die erhoffte Thermik stellte sich ein, doch auch Absauffer kamen vor. So erwischte es auch einen der Hahnenmoos-Rookies, seine ASW 20 war plötzlich weit unten. Doch mit stoischer Ruhe und unter Mithilfe von Hahnenmoos-Erfahrenen erwischte er

den rettenden Bart weit draussen im Tal. Die Landung auf dem Lavey gelang dann noch perfekt, besser geht's nicht. Um halb vier erreichte eine der angekündigten Regenzellen das Hahnenmoos und wir mussten zurück ins Hotel.

Um 6.00 Uhr durfte ich dann alle Teilnehmer bei einem Apéro offiziell begrüssen, darunter waren alte Bekannte, aber auch neue Mitglieder, was mich sehr gefreut hat. Das Nachtessen war wie immer ein Genuss und es wurde noch lange bis in die Nacht gefachsimpelt.

Am Sonntag stiessen noch weitere IGGler hinzu und bei

super Wetter und schwachem Wind verteilten sich die Piloten wieder auf verschiedene Startplätze. So ging es im Luegli und am Schalmi gut und vom Lavey kamen gegen Abend auch happy Piloten zurück, ja man hörte so Ausdrücke wie: «Es hat geballert...» :-)

Alle, die nicht dabei waren, haben ein tolles Wochenende verpasst und ich hoffe, dass wir nächstes Jahr noch mehr Mitglieder zum Apéro begrüssen dürfen, die 20+ schaffen wir doch, oder?

Michael Oraschnigg




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