Segelflug-Akrobatik 2024
Ende Juli reisten 10 Piloten und ein Punktrichter aus der Schweiz nach Deutschland ins bayrische Gerolzhofen. Es erwartete uns ein wunderschöner Modellflugplatz, bei dem der Pilot die Sonne immer im Rücken hatte, mit grosszügigem Fluggelände und grossem Zuschauerbereich mit vielen Bäumen für angenehmen Schatten. Die Mitglieder der MSG Gerolzhofen verwöhnten alle Teilnehmer und Besucher vom Donnerstagabend bis Sonntagmittag mit vorzüglichem Catering auf dem Platz. Die 53 gemeldeten Piloten flogen bei bestem Wetter in den Klassen «Advanced» und «Unlimited» vom Freitag bis Sonntagmorgen 7 Durchgänge. Die 7 Schlepper, 6 Puris und 2 Wettbewerbsleiter waren dafür verantwortlich, dass der Wettbewerb ohne Probleme durchgeführt werden konnte. Es ist immer wieder schön, in einem super organisierten Anlass unser Hobby «Modellsegelflug Akro» ausüben zu können, ein grosses Dankeschön an die MSG Gerolzhofen.

Vom 22. bis 25. August empfing Österreich die europäische Elite des Segelkunstflugs auf dem herrlichen Gelände der MFG Feistritz, das mit seinen majestätischen Bergen im Hintergrund eine traumhafte Kulisse bot. Der Wettbewerb war auch die dritte und letzte Etappe des Eurocontest Tour Glider Acro 2024. 10 Schweizer Piloten und Punktrichter waren angereist, was den internationalen Aspekt dieses Finales noch verstärkte.
Die ersten Piloten trafen bereits am Donnerstag ein und konnten es kaum erwarten, die idealen Bedingungen zu nutzen und vor den Wettkämpfen zu trainieren. Insgesamt waren 32 Piloten angemeldet, davon 20 in der Kategorie «Advanced» und 12 in der Klasse «Unlimited».
Das Wochenende war von perfektem Wetter geprägt, das an allen drei Tagen für hervorragende Flugbedingungen sorgte. Mit der Sonne als Begleiter konnten sich die Piloten voll und ganz auf ihre Manöver konzentrieren und mit beeindruckender Präzision die bekannten und die unbekannten Programme und zum Schluss die Kür absolvieren. Zwischen den Flügen bot der Fluss Gail entlang des Geländes den Teilnehmern eine erfrischende Pause.
Ein unschönes, aber zum Glück seltenes Ereignis bei diesem Wettbewerb war, dass zwei Segelflugzeuge und ein Schleppflugzeug aufgrund von technischem Versagen und einem Pilotenfehler verloren gingen. Ein grosses Dankeschön geht an die MFG Feistritz und Martin Knasmillner, den Koordinator des Segelkunstflugs in Österreich, für den herzlichen Empfang und die perfekte Organisation.
Diese Ausgabe wird nicht nur als ein anspruchsvoller Wettkampf in Erinnerung bleiben, sondern auch als eine schöne sportliche Begegnung in einer wunderbaren Umgebung.


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