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Jungfernfahrt am Glattpark

von Walti Wuhrmann
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Der Wetterbericht hatte seit Langem wieder mal das Auflösen des Nebels und moderate Temperaturen angesagt, worauf ich die Wasserflug-Kollegen zum Fliegen am Glattpark eingeladen habe.


Von der Badewanne zum See

Der eigentliche Hintergrund (respektive Hintergedanke) war aber, dass mein Rettungs-Boot, die Paula III, soweit bereit war für die Jungfernfahrt (den Test in der Badewanne hatte sie ja bereits bestanden!) und den Rettungstest. Das Original der Paula III arbeitet als Tonnen- und Bojenleger an der See und in küstennahen Gewässern Norddeutschlands und ist für diese Arbeiten mit einem Kran ausgerüstet.


Gar nicht so einfach

Meine Paula III von Robbe im Massstab 1 : 25 mit 71 cm Länge hat auch den beweglichen Ausleger, aber darauf habe ich einen Servo mit einem Draht-haken versehen, welchen ich horizontal bewegen kann. Da kein wirklicher Notfall (ich meine damit eine ungewollte Wasserung!) eintrat, musste der Test mit den noch beweglichen Modellen stattfinden. Mein lieber Mann, Bootfahren (vor allem rückwärts) will auch gelernt sein! Dazu kommt noch das verflixte Abschätzen der Distanzen. Nun denn, nach mehreren erfolglosen Versuchen gelang dann das Einhaken und Wegschleppen. Allerdings mussten wir feststellen, dass der Ruderdruck mit angehängtem Flugzeug zu



gering ist und das Ruder vergrössert werden muss, da das Boot «nur» eine starre Schraube hat. Trotzdem war dieser Freitagnachmittag ein voller Erfolg und ein grosses Vergnügen. Von nun an ist meine

Paula III bei jedem Wasserfliegen am Glattpark dabei; denn bei grösseren Gewässern kommt wieder das Schlauchboot zum Einsatz!


*Text: Walti Wuhrmann,
Fotos: H.-J. Baum*




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