Der Gummimotor – neues Leben für einen alten Antrieb
Die lange Geschichte des Modellflugs beginnt mit dem Gummimotormodell Planophore des Franzosen Alphonse Pénaud, dessen öffentliche Vorführung auf das Jahr 1871 zurückgeht. Bevor die Verbrennungsmotoren kamen, war der Gummimotor die übliche treibende Kraft.
Im Jahre 1911 begannen die Wettbewerbe um den Wakefield-Pokal. Noch heute lebt diese Klasse in Form der F1A-Klasse F1B weiter: am Anfang mit Bambusstäben, dann mit Sperrholz und Balsaholz, heute mit Kohlenfaserkunststoff. Eine lange Entwicklung. Am Anfang brachten bis zu 200 g Gummi, viel Kraft. Heute zeigen die F1B-Modelle mit nur noch 30 g Gummi, aber vollendeter Aerodynamik und viel Technik, bessere Leistungen. Neben F1B muss auch der Saalflug (f1D) erwähnt werden. Diese zerbrechlichen Leichtgewichte fliegen buchstäblich im Zeitlupentempo über eine halbe Stunde lang. In den verschiedenen Zeitepochen gab es die verschiedensten Arten und Klassen von Gummimotormodellen. Hübsche, vorbildgetreue Modelle in verschiedenen Grössen und grosse Mengen an Anfänger-, Zweck- und Leistungsmodellen. Es gab und gibt ein grosses Angebot an Plänen und Baukasten, besonders aus den USA und Grossbritannien. Mit moderner Lasertechnik sind die alten Gummimotormodelle wieder auf dem Markt vorzufinden.
Als Ergänzung oder als Kontrast zum heutigen Modellflug vermögen die altbekannten Gummimotormodelle eine besondere Faszination auszustrahlen. Mit Gummibändern als Treibkraft lässt sich einiges bewegen. Auch der Gedanke, aus wenig möglichst viel zu machen, hat seinen Reiz. Der Umgang mit dieser Urkraft ist interessant. Von einfachen Modellen bis zu grossen Herausforderungen eines modernen Wettbewerbsmodells gibt es viele Möglichkeiten. Bei den Gummisträngen kann mit Querschnitt und Länge sowie mit Propeller-Optimierung umfangreich experimentiert werden.

Neben den aktiven F1B- und F1D-Wettbewerbsmodellfliegern gibt es auch noch einige Kameraden, die sich mit Gummimotormodellen verschiedenster Art beschäftigen. Bei der IG Albatros, die sich mit Oldtimersegelflugzeugen beschäftigt, wird auch Antik-Modellflug betrieben. Eine interessante Fundgrube. Dieser Bericht soll einen kurzen Einblick gewähren, Anhänger des Gummimotor-Modellfluges gewinnen und einen Aufruf an neue Interessenten ermöglichen. Ein reger Erfahrungsaustausch und weitere Treffen mit Gummimotormodellen sollen angestrebt werden.
Eine interessante Sache mit historischem Hintergrund.
Alfred Genther
Gumpisbüelstrasse 35
8600 Dübendorf
Tel. 044 821 04 34
Weitere Bilder auf der nächsten Doppelseite ... →


DIE PC-21-STORY

Neuigkeiten von HEBU

WEISCH, WASI MEINE? 125 JAHRE AERO CLUB DER SCHWEIZ

STOLZ UND GUTE IDEEN

ATOM, DER NEUE DOPPELDECKER VON CPLR

CORSAIR F4U – EIN WARBIRD MIT EINPRÄGSAMER OPTIK

52. COUPE DES ALPES 2026

HORIZON HOBBY/LEMACO NEWS:MICRO OV-10 BRONCO 645 MM VON E-FLITE

EURO CONTEST GLIDER ACRO TOUR ÖSTERREICH 2026

EUROPAMEISTERSCHAFTEN F3A IN ST-MACAIRE, FRANKREICH

VON DER JUGEND FÜR DIE JUGEND

TEAMMANAGER «THIS» BOSSHARD

EINBLICKE IN DIE WASSERFLUGGESCHICHTE

WILLKOMMEN, NEUES MITGLIED!

Neuigkeiten bei Leomotion.com

STADTPARTNERSCHAFT

FERIENPLAUSCH 2026 BEI DER MG USTER

FREIFLUG IM HOCHSOMMER

KLEINE VORBILDÄHNLICHE SEGLER

34. ALPINES MODELLFLUGLAGER HAHNENMOOS

SCHNUPPERTAG BEIM MFV WETTINGEN

COUPE DES ALPES – BEOBACHTEN UND LERNEN

REGION NOS – EIN ZENTRUM DES ELEKTROFLUGS

VON 0 AUF 100

NEUIGKEITEN VON HEBU

ERINNERUNGEN

WEISCH, WAS I MEINE? IM LAND DES LÄCHELNS
