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Skyguide – der unsichtbare Partner

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Die Schweizer Flugsicherung Skyguide ist mit rund 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 14 Standorten präsent. Sie sorgt im Auftrag des Bundes für die sichere und effiziente Abwicklung des militärischen und zivilen Flugverkehrs im kontrollierten Luftraum. Ihr Zuständigkeitsgebiet erstreckt sich über die nationalen Grenzen hinaus, bis nach Süddeutschland, Frankreich und Österreich. So befinden sich über 40 Prozent des Luftraumes, den Skyguide überwacht, im Ausland. Die Schweizer Flugsicherung ist dabei nicht nur für die Kontrolle der An- und Abflüge auf 14 Flugplätzen zuständig, sie überwacht auch den Verkehr in den Luftstrassen. Insgesamt waren es im

vergangenen Jahr rund 1,16 Millionen Flüge, das sind rund 3170 Flüge pro Tag. Zu ihrem Aufgabengebiet gehören darüber hinaus der Luftfahrtinformationsdienst sowie der technische Dienst für die Installation, den Betrieb und die Wartung der Flugsicherungssysteme, wie beispielsweise Radaranlagen oder Instrumentenlandesysteme.


Kleines Land, hohe Komplexität

Die spezielle Lage der Schweiz im internationalen Luftstrassennetz und die hiesigen topografischen Verhältnisse machen den Luftraum zu einem der dichtesten und komplexesten in Europa. So verursachen die zahlreichen umliegenden



Interkontinentalflughäfen eine hohe Anzahl steigender und sinkender Flugbewegungen. Im Schweizer Luftraum befinden sich zudem zwei der verkehrsreichsten Knotenpunkte in Europa. Die spezifische Topographie und die beschränkten Platzverhältnisse erhöhen die Komplexität für die Verkehrsleitung zusätzlich. Demgegenüber stehen die Bedürfnisse der verschiedenen Luftraumbenutzer, die alle einen Platz im Luftraum für sich beanspruchen.


Luftraum flexibel nutzen

Im beschränkten Schweizer Luftraum ist es nicht einfach, die Interessen aller Nutzer aneinander vorbeizubringen. Sicherheit hat immer oberste Priorität. Ein stets hohes Sicherheitsniveau für sämtliche Beteiligten zu garantieren, führt teilweise zu Einschränkungen. Skyguide ist jedoch bemüht, den Bedürfnissen aller Luftraumbenutzer entgegenzukommen – soweit dies im Rahmen der geltenden Sicherheitsstandards möglich ist. Um den knappen Luftraum möglichst effizient zu nutzen, ist eine hohe Flexibilität gefragt. Einen grossen Beitrag

dazu hat die Integration der militärischen und zivilen Flugsicherung vor 10 Jahren geleistet. So kann der militärische Luftraum, solange keine militärischen Trainingsflüge stattfinden, für den zivilen Verkehr genutzt werden.


Sicherheit dank Information

Je besser die Luftraumbenutzer die Regeln und Strukturen kennen, desto sicherer wird der Flugverkehr. Die Kommunikation und Koordination zwischen den einzelnen Akteuren in der Luftfahrt spielt dabei ei-

ne zentrale Rolle und fördert das gegenseitige Verständnis. Skyguide legt grossen Wert auf einen regelmässigen Austausch mit all ihren Partnern. So finden einmal jährlich Gespräche zwischen dem Topmanagement der Skyguide und dem Vorstand des Aeroclubs der Schweiz statt. Diese Plattform bietet die Möglichkeit, allfällige Probleme aufzuzeigen und gemeinsame Verbesserungsmassnahmen zu erarbeiten. Ein Ergebnis aus dieser guten Zusammenarbeit ist das Memorandum of Understanding, das letztes Jahr vom Schweizer Modellflugverband SMV und Skyguide unterzeichnet wurde. Ein Werkzeug, das die Verfahren in Zusammenhang mit Modellflugplätzen innerhalb der Kontrollzonen auf nationaler Ebene einheitlich festlegt.




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