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Wasserflug als Förderer des Eigenbaus

von Emil Giezendanner
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Seit der Verbreitung des Elektroflugs hat sich auch das Fliegen auf unseren Gewässern entwickelt. Aus Rücksicht auf die Umwelt, auf die oft schwierigen Zugänge zum Wasser sowie beschränkt vorhandenen Parkplätze findet das Fliegen selber eher in kleineren Grüppchen statt. Eigentliche Wasserflugmeetings werden in der Minderheit bleiben, was aus Gründen der Sicherheit zu empfehlen ist.


Selber bauen im Kommen

Wenn die kleineren und auch grösseren Piper-artigen mit Schwimmern ausgerüsteten Hochdeckmodelle einmal keine grösseren persönlichen Anforderungen mehr stellen, erlebe ich oft, dass der Wunsch nach Alternativen wächst. Leider bietet der Markt – im Gegensatz etwa zu Jets, Sport- und Kunstflugmodellen – erstaunlich wenig an. Damit ist der Wunsch nach Eigenbauten gesetzt. Allerdings sind auch Fräs- oder Lasercutteile nicht gerade auf der Strasse zu finden. Nach meinen Beobachtungen müsste ein Wasserflugmodell eine Spannweite von mindestens 1,6 bis 2 Meter haben. Auch aus harten Schaumstoffen lassen sich wunderschöne und interessante Wasserflugzeuge konstruieren und bauen. Schade wäre, wenn wir diese feine Art des Bauens und Fliegens vernachlässigen würden. Deshalb wollte ich mit dem 38. Symposium ein paar Impulse geben.



...und ewig ruft der See

Der Wunsch, an unseren Gewässern Freizeitaktivitäten betreiben zu dürfen, ist nicht nur bei uns Modellfliegern vorhanden. Fazit: Wir müssen deshalb diese Orte mit anderen – z.B. Wassersportlern – teilen. Das kann nur mit Rücksichtnahme funktionieren. Dazu muss ich keine Ratschläge erteilen, das ist in unseren Reihen landläufig bekannt. Bei grösseren Veranstaltungen sehe ich eher Probleme mit der Sicherheit. Kollegen, die sich nicht gewohnt sind, vor Zuschauern zu fliegen, stehen oftmals unter Druck und riskieren zu viel. Ein Unfall könnte sehr viel Vertrauen zerstören. Und nicht zu vergessen: Wasserflieger benötigen ein anständiges «Rettungsboot». Irgendwelche Behelfsgeräte wie SUP oder Matratzen mögen im Sommer gut sein, sind in den übrigen Jahreszeiten gefährlich. Eine Rettungsweste in der kalten Jahreszeit ist obligatorisch.

Auf <https://modellflug-nos.ch/> sind die Folien zu unseren Präsentationen einzusehen. Unter anderem ist eine Kurzvorstellung zu verschiedenen Modellen vorhanden.

*Viele schöne Stunden beim Bauen und Fliegen wünscht
Emil Giezendanner*




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