Durchwegs positive Erfahrungen
Im Dezember 2006 erreichte mich die Information, dass für funkgesteuerte Modelle ein neues Übertragungssystem angeboten wird. Nach weiteren Erkundigungen bestellte ich mir zwei Sender für dieses 2,4-GHz-System inklusive den dazugehörigen Empfängern.
Erste Flüge mit einem Kunstflugmodell aus Elapor zeigten, dass alles zur Zufriedenheit funktioniert. Während vielen Flügen mit dem Elektroflugmodell konnte kein einziges Mal ein Aussetzer oder eine Störung festgestellt werden. Mein Ziel war es, diese für Flugmodelle neue Technologie in meinen Wettbewerbsmodellen zum Pylonfliegen einzusetzen. Diese schnellen Modelle der Klasse F5D (siehe auch www.F5D.org oder www.stonebock.ch) sind aufgrund der Bauweise aus Kohlefasern sowie den hohen Strömen etwas empfindlich auf unsauber verlegte oder billige Empfangsanlagen. Aussetzer oder sogar Störungen der Funkstrecke machen sich im Flug aufgrund der hohen Geschwindigkeiten unangenehm bemerkbar. Störungen führen praktisch in jedem Fall zu erhöhter Aktivität im Bastelraum. Die jetzige MHz-Technologie erlaubt nach meinen Erfahrungen ein kontrolliertes Fliegen. Gegen Störungen aller Art aufgrund fehlender Frequenzkontrolle, unsauberer Handhabung der Frequenztafel, falsch eingestellter Frequenz beim Synthesizer HF Modul oder Wildflieger hat die aktuelle MHz-Technik keine Lösung bereit. Die
aktuellen 2,4-GHz-Systeme kontrollieren selber, mit welcher Frequenz wann gesendet und empfangen wird, dadurch wird ein Stören der Frequenz in unserem Bereich praktisch nicht mehr möglich. Die positiven Erfahrungen mit dem neuen System bewegten mich dazu, die 2,4-GHz-Technologie ab Frühling 2007 auch in den Pylon-Wettbewerbsmodellen auf internationalen Bewerben einzusetzen.
Die ganze Saison konnte ich ungestört meinem Hobby frönen und musste mir keine Gedanken betreffend der eingestellten Frequenz mehr machen. Als Entspannung empfand ich auch, dass ich den Sender nicht mehr an der Frequenzkontrolle im Senderzelt abgeben musste. Aufgrund der unproblematischen Anwendung konnte ich mit dem System im Sommer noch einen neuen Schweizer Geschwindig-
keitsrekord für Elektroflugmodelle aufstellen. Die guten praktischen Erfahrungen mit dem neuen System führten dazu, dass ich mein MHz-Equipment verkaufte und in Zukunft nur noch die 2,4-GHz-FASST-Technik von Futaba verwende.
Mehr Informationen, Bilder über diese Technik in meinen Fliegern findet man auch auf www.christian-hanke.blogspot.com


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