Sport

3. Graupner Heli-Cup Flugkunst mit der Fernbedienung

von Antonio Galluccio
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Bei hervorragenden Wetterbedingungen und in angenehmer, lockerer Gesellschaft fand am Sonntag in Marbach der dritte Graupner Heli-Cup statt.


Schon früh fanden sich viele Zuschauer ein, unter denen Schaulustige wie auch Flugbegeisterte, Einheimische und Auswärtige sowie Jung und Alt gespannt dem Spektakel beiwohnten. Sogar der später etwas bewölkte Himmel konnte die Stimmung nicht mehr trüben. Für das leibliche Wohl sorgten die Familienangehörigen und Freunde der Piloten des Modellflugvereins Marbach, welche den ganzen Tag lang gefordert wurden, ihr Können unter Beweis zu stellen. So flog man nicht nur gegen Mitglieder aus dem eigenen Verein, sondern auch von auswärtigen Vereinen und Hobby-Piloten, darunter Österreicher und auch ein Deutscher. Denn im Wettbewerb selber ging es um die höchste Punktzahl in drei Durchgängen, wovon die zwei besten Durchgänge zählten. Als Herausforderungen standen Punktlandung, Pylontransport, Labyrinthfliegen und Ringe aufnehmen bereit, welche einmal besser, einmal schlechter gemeistert wurden. Doch trotz der vielen Konkurrenz entstand nicht einmal das Gefühl, dass ein Wettbewerb stattfand, sondern ganz im Gegenteil glich der Anlass mehr einem freundschaftlichen Beisammensein von Flugbegeisterten, die dem gleichen Hobby frönten.


Diese Haltung unterstützte auch Wolfgang Simon, der Produktmanager der Firma Graupner, welche die Preise sowie den gesamten Parcours sponserte, der den Wettbewerb als gute Möglichkeit sah, die Leute für das Modellfliegen zu begeistern. Genauso begeistert hat dann auch die Flugshow, die in der



Pause und vor der Rangverkündigung stattfand. Diese gab den Piloten Gelegenheit, ihre speziellen Flugkünste sowie ihre Segel- und Motorflugzeuge vorzuführen. Der Jüngste unter ihnen und auch am ganzen Anlass war Ilan Dutler (elfjährig), der mit einem kleinen, aber schnellen Flieger das Publikum auf seine Seite zog.


Kurz darauf begannen die Rangverkündigung und die Verlosung der Preise, wodurch auch das Ende der Veranstaltung näherrückte. Ein kleiner Schatten legte sich am Schluss leider doch noch über den Anlass, als bekannt wurde, dass man den Heli-Cup nächstes Jahr wegen


der Jubiläumsfeier des Modellflugvereins Marbachs, zumindest in Marbach, nicht durchführen werde. Trotzdem machten sich die Leute anschliessend mit einem glücklichen, wenn auch ein bisschen erschöpften, Gesichtsausdruck auf den Weg nach Hause und ihnen allen war einstimmig klar: Dies war ein gelungener Sonntag.


*Antonio Galluccio,
Rheintalische Volkszeitung*



Sie standen beim dritten Graupner Heli-Cup auf dem Podest:

  • 1. Platz: Sepp Gisler,**
  • 2. Platz: Eric Ribak und**
  • 3. Platz: für Thomas Baumann.**



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