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Einige Hürden gemeistert

von Markus Nussbaumer
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Focke-Wulf Ta 152 H1 Scale 1:5

Willi Reschke ist am 3. Februar 1922 geboren. Er meldete sich im Februar 1940 im Alter von 18 Jahren als Freiwilliger zur Luftwaffe, mit dem Ziel, Jagdflieger zu werden. Er flog im Jagdgeschwader 301 «Wilde Sau» und gehörte zu den wenigen Piloten, die in der Endphase des 2. Weltkrieges die Focke-Wulf Ta 152 im Einsatz flogen. Im Rahmen seiner Einsätze wurde er achtmal abgeschossen, was zu vier Bruchlandungen und vier Fallschirmabsprüngen führte. Willi Reschke überlebte den Krieg und starb am 5. Juli 2017 in Thüringen.


Vorliebe für deutsche Flugzeuge aus dem 2. Weltkrieg

In einem früheren Bericht habe ich bereits erwähnt, dass Roger Steiner eine Vorliebe für deutsche Flugzeuge aus dem 2. Weltkrieg hat. Nun wagt er sich an das Projekt Focke-Wulf Ta 152. Verteilt auf etwa zwei Jahre baut Roger immer wieder an seinem Modell, er hat in dieser Zeit einige Hürden zu meistern. Mit viel Geduld und handwerklichem Geschick stellt uns Roger erneut ein spezielles Modellflugzeug vor.

Die Focke-Wulf ist mit einem regelrechten Power-Antrieb ausgestattet, so hebt das Modell schon nach einigen Metern ab. Roger entschliesst sich spontan zum Start. Obwohl er sehr nervös ist, steuert er sein Meisterwerk ruhig und ohne jegliches Risiko über dem Fluggelände der MB Buttikon. Das Modell fliegt sehr gutmütig, der Elektroantrieb hätte genug Power für 160 km/h, was Roger logischerweise noch nicht versucht. Es ist Zeit und Roger setzt zur Landung an, das Modell ist noch etwas schnell unterwegs, setzt aber sanft auf und rollt bis zum Stillstand. Roger zittern die Hände, wie ich es noch selten gesehen habe,



die Erleichterung steht ihm ins Gesicht geschrieben.

In weiteren Flügen riskiert Roger immer mehr, er lernt seine Focke-Wulf besser kennen. Bei der Landung ist allerdings Vorsicht geboten, zu langsam mag das Modell nicht.



Focke-Wulf Ta 152 H1
Spannweite:2380 mm
Länge:1800 mm
Gewicht:8000 g
Motor:Leopard LC8072 175KV
Akku:Fullymax 10S 5000 mAh
Fahrwerkmechanik:Electron ER-40 evo
Fahrwerksbeine:Robart Struts, abgeändert, damit der Winkel der Radaufhängung passt
Max. Speed:160 km/h
Cruise Speed:ca. 90 km/h

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Der Bauplan ist von David P. Andersen.
http://www.mnbigbirds.com




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