Antik-Modellflugtag der MG Bern in Mühlethurnen
Bei prächtigstem Herbstwetter durfte der Organisator Peter Renggli von der MG Bern um Punkt 10 Uhr 25 Teilnehmer zum 2. Antik-Modellflugtag auf dem wunderschönen Flugplatz der MG Bern begrüssen. Nach kurzem Briefing ging es zügig zur Sache, jeder Pilot erhielt ein Wertungsblatt, damit er seine Baubewertung für jedes der ausgestellten Modelle notieren konnte.
Da wurde gefragt, wie hast du das gemacht, woraus besteht diese Anlenkung, wie hast du die Steuerung in den engen Rumpf einbauen können? Die Modellvielfalt war doch beeindruckend: Vom umgebauten Kö C, genannt «Chuchischäftli», über Kwick Fly, Original Marabu, Hummel, Riedstern, Red Zephyr, Falcon, Kadett, Kapitän, Amateur zu diversen Gummimotor-Modellen, kurz, über 50 prächtige Oldtimer standen da in Reih und Glied. Da wurde fleissig am Dieseli-Propeller gekurbelt, und wenn das sorgsam gepflegte, alte Motörchen zum Leben erwachte, noch ein bisschen an der Kompression gedreht, am Vergaser noch ein Zähnchen nachgestellt. Modell um Modell stieg gen Himmel. Da und dort hörte man den Ruf: «Schau mal, wie schön mein Vogel fliegt!» So ging es bis zur Mittagspause. Diese benutzten die Leisen um ihre Modelle in

die Luft zu bringen, sei es mittels Elektromotor oder die Segler per Gummiseil. Fredi Genthers RC-Gummimotormodell erwischte einen Thermikschlauch und absolvierte nahezu einen «stündigen» Flug. Sogar eine bunte Montgolfière erwies uns
die Referenz und setze eine Hofratslandung knapp neben das Flugfeld.
Für das leibliche Wohl wurde von der Küchenmannschaft hervorragend gesorgt, neben Wurst und Steaks stand da eine Auswahl an Salaten bereit, auch

Kaffee und diverse Kuchen luden zum Dessert ein. Nach der Mittagspause ging der Flugbetrieb weiter. Obwohl es kein eigentlicher Wettbewerb war, rief Peter Renggli um vier Uhr zur Preisverteilung auf. Neben den drei Sieger-Pokalen konnte jedem Teilnehmer ein persönliches Erinnerungs-

blatt übergeben werden, samt einer frisch gebrannten, noch handwarmen Silberscheibe mit vielen Fotos. Für die ersten sechs gab es gar noch ein Geschenk in Form eines Gutscheines. Anschliessend wurde der Flugbetrieb wieder aufgenommen, bis nach und nach jeder seine
«Sachen» zusammenpackte, um wieder Richtung Heimat zu fahren. Einige hatten sich von weit her zu den Bernern aufgemacht. So ging ein schöner und erlebnisreicher Tag zu Ende. Treffen wir uns nächstes Jahr wieder? Mühlethurnen ist sicher eine Reise wert. Bleibt noch dem Organisator, allen Helfern, den
Teilnehmern ein herzliches Dankeschön auszusprechen. Ein ganz grosses Lob und ein Danke an die Damen der Küchenmannschaft!
*Text: Hans Greising, MG-Täuffelen Bilder: Urs Brand, MG-Bern*

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