Top Gun Mollis MFG Glarnerland
Im Namen der Modellfluggruppe Glarnerland hat Martin Sannwald eine ausgewählte Gruppe von Jetpiloten aus der Schweiz und dem nahen Deutschland nach Mollis eingeladen.

Diese Auswahl hatte es in sich, was da an Jetmodellen an die «Flightline» ins Glarnerland gefahren wurde, war sehr bemerkenswert. So standen die aktuell neusten und grössten Jets aus der Szene mit bekannten Piloten im Bereitschaftsraum. Mit 5,78 m stand der Starfighter als längstes Modell und der F-4 Phantom als wahrscheinlich detailliertester Jet in «Museumsqualität» auf dem Platz. Die Aero L-39 Albatros war vom Massstab von 1/2,7 der grösste und mit 82 kg der schwerste Jet, neben dem sich die Swissair MD-11 von Hans Messmer als einziger Airliner mit einer Spannweite von 3,23 m nicht verstecken musste. Nachdem sich der Nebel verzogen hatte, die Bergflanke vom Rautispitz sichtbar wurde, starteten die ersten Piloten ihre Turbinenjets Richtung Glärnisch. Da auf dem Flugplatz Mollis auch Grossflugzeuge und Helikopter verkehren, war stetiger Funkkontakt mit dem Tower wichtig, um zu koordinieren, wenn ein grosses Flugzeug oder ein Helikopter starten oder landen wollte. Das klappte hervorragend, die Teams auf beiden Seiten sind da bestens eingespielt.
Dieses Treffen ist eine Art Test für weitere solche Treffen, so wurde dieses Meeting nur in kleinen Kreisen bekannt gemacht. Die Idee mit einer beschränkten Anzahl an eingeladenen Piloten garantiert diesen Piloten, an einem solchen Wochenende zahlreiche Flüge vor der traumhaften Bergkulisse machen zu können. Zudem hat sich gezeigt, da sich einige Zuschauer spontan vor dem Hangar von Martin bei den grossen Jets versammelten, dass in Zukunft auch mit grösserem Zuschaueraufmarsch gerechnet werden kann. Zur Überbrückung der Mittagspause durfte mit Elektrojets (EDF) geflogen werden. Danach brannte die Luft wieder und die Jets donnerten durch das Glarner Tal. Für jeden Fan ein echtes Highlight!
Das Datum für das nächste Top Gun Mollis steht bereits, es soll am 18./19. Oktober 2025 oder eine Woche später (Verschiebedatum) stattfinden. Bleibt zu hoffen, dass die Arena vom Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest bis dann zurückgebaut ist. ■
Fotos: Joe Mathis, Rodito Nussbaumer

| Massstab: | 1/4,5 |
| Spannweite: | 2,60 m |
| Länge: | 4,00 m |
| Gewicht: | ca. 50 kg |
| Turbine: | 2 × JetCat P250 |

| Masstab: | 1/16 |
| Spannweite: | 3,23 m |
| Länge: | 3,60 m |
| Gewicht: | 36 kg |
| Turbine: | JetCat P220 |

| Masstab: | 1/4 |
| Spannweite: | 2370 mm |
| Länge: | 3800 mm |
| Gewicht: | 43 kg |
| Turbine: | JetCat P400-PRO-LN |

| Masstab: | 1/3 |
| Spannweite: | 2500 mm |
| Länge: | 5780 mm |
| Gewicht: | 78,5 kg |
| Turbine: | 2x JetCat P300pro |

| Masstab: | 1/2,7 |
| Spannweite: | 3,50 m |
| Länge: | 4,65 m |
| Gewicht: | ca. 82 kg |
| Turbine: | JetCat P550 |

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