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Drohnen sind keine «herkömmlichen Modellflugzeuge»

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Motion Matthias Jauslin, Nationalrat, und 38 Mitunterzeichner wollen «Liberale Schweizer Modellfluggesetzgebung nicht gefährden»


Motionstext: Der Bundesrat wird beauftragt, den Betrieb von herkömmlichen Modellluftfahrzeugen vom Anwendungsbereich des bilateralen Luftverkehrsabkommens herauszunehmen und unter nationaler Gesetzgebung zu belassen.

AeCS-Präsident Matthias Jauslin führt in seiner Begründung u. a. den Mehraufwand des Bazl mit der Führung eines Registers und dessen Beaufsichtigung ins Feld. Abschliessend stellt er richtig fest, dass es höchst fragwürdig sei, «wenn solche Freizeitaktivitäten einem komplizierten EU-Regelwerk unterworfen würden».


Der EU-Berg hat eine Maus geboren

Die ursprünglich geplante EASA Regulation (European Union Aviation Safety Agency) for Unmanned Aircraft Systems (UAS) wäre einem Kahlschlag für den Schweizer Modellflug gleichgekommen. Dass Modellflugzeuge unbemannte Flugzeuge sind, wird kaum jemand bestreiten wollen. Aber eben, es gibt grosse Unterschiede...


Die Schweiz reagiert pragmatisch

Reklamationen zuhauf. Deshalb erlassen verschiedene Gemeinden und Kantone Drohnenverbote über bestimmten Gebieten, ohne dass dabei der Modellflug mit nur einem Wort erwähnt würde. Das zeigt ganz klar, dass die Öffentlichkeit einen Unterschied zwischen Drohnen und Modellflugzeugen macht. Auch das Bazl widmet auf seinen Websites den Drohnen viel Platz. «Regeln und allgemeine Fragen zu Drohnen» und gibt einen «Flyer Drohnen» heraus. Auch dort

beginnt man klar zu unterscheiden. Bitte weiter so!


Verschiedene Organisationen

Der Dachverband des Schweizerischen Drohngewerbes SVZB ist gut organisiert und arbeitet hoch professionell. Aus- und Weiterbildung sowie Sicherheit haben einen hohen Stellenwert. Der Einsatz dieser Fachleute in den verschiedenen Bereichen findet weltweit statt.

Verschiedene nationale und internationale profitorientierte Organisationen führen rund



um die Welt Drohnenrennen durch. Diese sehr interessanten und spannenden Rennen machen sozusagen Games öffentlich. Drohnen rasen beleuchtet durch die Dunkelheit oder sind an grossen Displays zu verfolgen. Die Sportler sind oft Profis. 250 000 US-Dollar Preisgeld gewann ein 15-jähriger Engländer am World Drone Prix in Dubai. Insgesamt wurde dabei eine Million US-Dollar unter den Gewinnern verteilt. Auch die FAI veranstaltet Drohnen-Weltmeisterschaften und World Cups. Drone Racing ist ganz klar näher am Game als am Modellflug. Die bekannte DCL Drone Champions League nennt das «DCL the Game».




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