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22. Internationales Modellflug-Jugendlager bei der MG Interlaken

von Hansueli Tschiemer
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22. Internationales Modellflug-Jugendlager bei der MG Interlaken

Nachdem über 21 Jahre die internationalen Jugendlager im Modellflug in Österreich abgehalten wurden, fand im Sommer vom 16. bis 22. Juli 2017 das 1. Internationale Modellfluglager auf dem ehemaligen Militärflugplatz bei der MG Interlaken statt. Als die Gäste am Sonntag beim ehemaligen Flugplatz ankamen, war das Staunen sehr gross. Bei der Begrüssung durch den Präsidenten der Modellfluggruppe Interlaken Daniel Müller und Lagerleiter Thomas Sutter war die Freude bei den Jugendlichen ersichtlich. Der Vizepräsident Hans Blättler erklärte den Jugendlichen die lokalen Begebenheiten und welche Regeln beachtet werden müssen. Unterkunft waren für einmal nicht Zelte, sondern die ehemalige Militärunterkunft der Luftwaffe samt moderner Militärküche.



Die Jugendlichen hatten diverse Modellflugzeuge im Gepäck, mit denen sie während der Woche, unter Aufsicht von den Betreuern, den Himmel eroberten. Die meisten Modelle waren mit Elektromotoren ausgerüstet.

Verantwortlich für die Organisation waren Thomas Sutter mit seiner Partnerin Theres Blondel sowie die Modellfluggruppe Interlaken, welche den Teilnehmern eine erlebnisreiche Woche bescherten. Die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Betreuerteam war ausgezeichnet. Theres Blonder und Inge Niederhofer schwangen gemeinsam mit grossem Erfolg den Kochlöffel, denn es mussten ja in der Militärküche für 16 hungrige Jugendliche und ihre Betreuer ordentliche Mahlzeiten zubereitet werden. Dies gelang den beiden Damen in hervorragender Weise und wurde immer gelobt. Ebenfalls täglich anwesend war Hansueli Tschiemer, der gute Geist der Modellfluggruppe Interlaken, welcher sich mit den lokalen Begebenheiten auskannte – sei es beim Einkauf oder dem Besuch in der Badi in Bönigen am Brienzersee usw. Das Hauptgewicht dieses Lagers war Fliegen und nochmals Fliegen. Zwischendurch zeigte Michael Tschiemer von der MG Interlaken, was Scale Helikopterfliegen ist. Mit seiner Alouette III und dem Super Puma zeigte er den Jugendlichen schöne Flugfiguren über dem Gelände, was die Jugendlichen zum Staunen brachte.



Das Wetter zeigte sich in dieser Woche von der besten Seite, mit Ausnahme, dass am Abend zweimal ein Gewitter das Gelände überquerte und den Hangar unter Wasser setzte. Während des Lagers wurde nicht nur geflogen, sondern am Nachmittag das Strandbad in Bönigen besucht. Ein Wettbewerb stand ebenfalls auf dem Programm, hier erhielt jeder Teilnehmer einen schönen Preis in Form eines Flugmodellbausatzes. Die Preise wurden von den Modellbaugeschäften in der gesamten Schweiz gesponsert. Der Mittwoch wurde für Ausflüge genutzt. So etwa ins Verkehrshaus in Luzern, einige Betreuer besuchten die Schynige Platte. →

Ja sogar ein Behördentag wurde organisiert, so konnte sich die Öffentlichkeit ins Bild setzen, was Jugendarbeit bedeutet. Den Gemeindebehörden wurden Flugvorführungen gezeigt, durchgeführt von der Jugend. Beim anschliessenden Apéro und Fondue aus dem Lagerkessel wurden diverse Fragen der Anwesenden rund um das Thema Modellflug beantwortet.

Für viele war der Abschied hart, das Lager war wie eine Familiengemeinschaft. So floss hier und da eine Träne, Freundschaften wurden geschlossen und werden sicherlich noch lange bestehen bleiben.

So gehört das Lager der Vergangenheit an. «Merci», MG Interlaken, für die schöne Zeit.




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