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MULTIPLEX – ein klangvoller Name in der Modellflugsport-Szene

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Multiplex wurde 1958 im badischen Niefern von Siegfried Kussmaul gegründet und produziert Funkfernsteuerungen sowie Zubehör für den Modell-sport. Meilensteine waren so legendäre RC-Systeme wie zum Beispiel die MULTIPLEX 101, die erste vollproportionale Funkfernsteuerung oder die ROYAL mc mit Mikroprozessor. Auch im Bereich der Flugmodelle hatte MULTIPLEX immer wieder mit innovativen Produkten die Nase vorn. Klassiker wie «ALPHA, BIG LIFT» oder die «ALPINA» sind bei Modellsportlern heute noch gut bekannt und begehrte Sammlerobjekte.

Den überwiegend aus Holz und GFK gefertigten Baukästen folgten Fertigmodelle aus Hightech-Partikel-Schaum. Heute ist MULTIPLEX in diesem Segment Marktführer und beschäftigt derzeit ca. 80 Mitarbeiter.

Seit 2002 gehört MULTIPLEX zur südkoreanischen HiTEC-Gruppe. HiTEC ist seit 1973 Produzent von Komponenten für den RC-Modellsportmarkt. Durch den Zusammenschluss beider Marken und den daraus resultierenden Synergie-Effekten hat sich HiTEC/ MULTIPLEX zu einem der weltweit führenden Hersteller für Modellsportartikel entwickelt. Vertriebsniederlassungen befinden sich Deutschland, Südkorea, Japan, auf den Philippinen, in China und in den USA.

2007 siedelte MULTIPLEX nach Bretten-Gölshausen über. Viele erfolgreiche Modellsportler und Anwender aus der Industrie vertrauen auf Qualität «Made by MULTIPLEX»!

Nachhaltigkeit ist Zuverlässigkeit, Funktionalität und Langlebigkeit. Diese Eigenschaften sind seit Jahren die wesentlichen Kennzeichen von MULTIPLEX-Erzeugnissen.


Chronologie der Meilensteine im RC- und Modellbereich


1958

Gründung der Firma S. Kussmaul, aus der später die Firma MULTIPLEX hervorging. Herstellung von Komponenten für Funkfernsteuerungen (z.B. für die Firma Engel aus Knittlingen). Bald folgten die ersten eigenen Ein- und Mehrkanal-Tipp-Funkfernsteuerungen.

Bei der ersten Fernsteuerung aus dem Hause MULTIPLEX diente eine Brotbüchse als «Gehäuse»!



1963

Vorstellung der MULTIPLEX 10, einer Proportional-Funkfernsteuerung, die auf der Basis der «Vielton»-Technik arbeitete.


1964

Mit einem Prototyp der 101 erreichte Kurt Bauerheim bei der Weltmeisterschaft der Klasse RC 1 auf Korsika einen beachtlichen 4. Platz.



1965

Vorstellung der MULTIPLEX 101. Es war die erste Funkfernsteuerung in der typischen Bauchsenderform, die in Deutschland serienmässig her-

gestellt wurde und die nach dem sogenannten PPM-System (Pulse-Positions-Modulation) arbeitete.


1967

Vorstellung der Digitron-Geräte-Serie mit Versionen von 2–6-Kanal-Fernsteuerungen. Zuverlässig und langlebig, damals auf vielen Plätzen lange Jahre im Einsatz.


1970–2004

Start der ALPHA-Serie. Besonderheiten:

  • Hochleistungssegler mit GFK-Rumpf
  • Rippen-Flächen
  • Spannweite 2,80 m

1971

Vorstellung der legendären MULTIPLEX ROYAL. Damals ein Massstab der Fernsteuer-technik. Besonderheiten:

  • Hand- und Pult-Sender in einem
  • Materialmix aus Kunststoff und Metall
  • Design-Ikone, kompakte Bauform
  • Erstes Lehrer/Schüler-System (patentiert)


1972

Filius – das RC-Einsteigermodell seiner Zeit. Besonderheiten:

  • Einsteigersegler mit Holzrumpf
  • Jedelski-Flächen
  • Spannweite 1,80 m
  • Funktionen: Höhen-, Seitenruder

1973

E1, der Einstieg in die Elektrofliegerei.

Eines der ersten E-Flugmodelle überhaupt. Entwickelt von Helmut Schenk. Besonderheiten:

  • Druckantrieb mit 2 E-Motoren und Klappluftschauen
  • Spannweite 2,20 m

1975

Big-LIFT, das Arbeitspferd. Besonderheiten:

  • Segelschleppmodell – Anfangs mit Huckepackaufsatz für Segelmodelle
  • Spannweite 2,22 m
  • Motoren ab 10 cm3

Vorstellung der MULTIPLEX ROYAL 5+2 in FM-Technik.

Erste MPX-Fernsteuerung mit FM-Technik.

Besonderheit waren 20 unterschiedliche Kanäle i 35 MHz dank der Schmalbandtechnik (10 kHz Kanalabstand).


1975

Super-alpha. Besonderheiten:

  • Erster Grosssegler mit GFK-Rumpf
  • Rippenbau-Flächen
  • Spannweite 3,50 m
  • Funktionen: Seiter-, Quer- und Höhenruder

1975

Flamingo, ein Highlight in GFK/Balsabauweise. Besonderheiten:

  • GFK-Rumpf
  • Rippen/Balsabauweise, Flächen voll beplankt
  • Spannweite 2,20 m


1976

Vorstellung der MULTIPLEX-Professional in FM-Schmalbandtechnik.


1979

Vorstellung der MULTIPLEX Europa-Sport. Start in die Ausbautechnik.

Besonderheit über Modultechnik ausbaubar, z.B. von 2-Kanal- bis zur 6-Kanal-Anlage. Gehäuse in Voll-Kunststoffbauweise.

Vorstellung der MULTIPLEX-Professional 434 MHz. Erstes UHF-System mit Wechselquarzen.


1980

Alpina – eine Legende unter den Modell Grosssegelflugzeugen. Besonderheiten:

  • GFK-Rumpf
  • Sandwich-Flächen mit Abachie-Beplankung
  • Spannweite 4,00 m

1981

Vorstellung der MULTIPLEX PROFI 2000. Erstes Kassetten-system, höchste Stufe der damaligen Technik. Besonderheiten:

  • Optional «Absturzautomatik» (Kunstflug-Modul)
  • Optional Drehzahlmesser
  • Optional Handauflage

1982

Amphi – ein Amphibienfahrzeug mit Elektroantrieb. Besonderheiten:

  • Länge: 48 cm
  • Motor PERMAX 60 für Antrieb und Schraube

Hai – Erstes Elektrorennboot aus der MULTIPLEX-Entwicklung. Besonderheiten:

  • Länge: 70 cm
  • Antrieb Motor 550

1984

Vorstellung der MULTIPLEX ROYAL mc, richtungsweisen-des Microcomputersystem in PPM/PCM-Technik. Besonderheiten:

  • Endloser Modellspeicher durch Speicherung in «Stofmodulen»
  • Verschiedene Einstell-schablonen


1990

Einführung der PROFI mc 3030. Der MULTIPLEX-RC-Klassiker schlechthin. Besonderheiten:

  • Frei programmierbares RC-System über Tastatur und Display
  • Bis zu 30 Modellspeicher


1995

Vorstellung der PROFI mc 4000. Mit «x» Modellspeichern und vielfälligsten Mischmöglichkeiten. Noch heute auf vielen Plätzen im Einsatz. Besonderheiten: Neues, offenes Programiersystem. Alle Funktionen sind mit allen Funktionen vollkommen frei mischbar. Es können kaskadierende Mischer aufgebaut werden.

Smiley, das erste MPX-Modell mit Flächen aus Partikelschaum, ohne Beplankung.


1992

MC-Servos – die ersten Digital-Servos weltweit.



1997

EinStein, die 5-Kanal-Empfänger-Servoeinheit (2), für fast alle Flugmodelle geeignet.


1999

PROFI Car. Besonderheiten:

  • konsequente Ergonomie
  • 5-Kanal-Anlage
  • 40 MHz

1999

Teddy, Einsteiger Elektro-Segler mit Pushermotor. Der Vorgänger des EasyStar. Besonderheiten:

  • EPS-Rumpf und -Flächen
  • Spannweite 1,25 m

2000

Vorstellung der ROYAL evo. Die Verschmelzung von Design und Funktion.



2002

EasyStar I, der erfolgreichste und meistkopierte Einsteigerflieger mit Pushermotor.



Erstes Modell aus ELAPOR. Besonderheiten:

  • ELAPOR-Rumpf und Flächen
  • Spannweite 1,37 m

2008

Einführung von M-LINK. Das 2,4-GHz-Übertragungssystem mit Telemetrie-Funktion. Erstes Übertragungssystem mit Rückkanal zum Sender.

**M-LINK**



2009

FunJet ULTRA; serienmässig mit einer Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h.


2011

EasyStar II – das «Lerngerät» für Modellpiloten unserer Zeit.


2012

SMART SX, automatische Modellerkennung durch das ID-System.


2013

PROFITX, die Zukunft der MPX RC-Technik.



Firmengebäude Bretten (Industriegebiet Gölshausen) seit 2002.



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