Auftakt in die F3C-Saison 2008 gelungen
Im Frühling wurde zum schweizerischen Punktrichterkurs für die Klasse F3C als Vorbereitung für die kommende Saison eingeladen. Unter der Leitung und Organisation von Sepp Emmenegger, nationaler Punktrichterchef, trafen wir uns in Schüpfheim zur Theo-
an der EM 2006, die sich mit der Rückkehr von Peter Oberli als Mannschaftsleiter eingestellt haben, sollen unsere Piloten an solche Resultate anknüpfen können. Vorbereitungen und Wettbewerbe ohne die entsprechenden Punktrichter werden schwer durchführbar. Liebe Modellhelikopter-Kollegen und Interessierte, meldet Euch! Nebst den Punktrichtern war fast die ganze Nationalmannschaft sowie weitere Aufsteigende oder Interessierte der Modellheliszene vertreten und beteiligten sich aktiv an den Besprechungen und Diskussionen. Nebst bekannten Anpassungen in einzelnen Figuren gab es im C-Programm bei den Schwebefiguren zusätzliche Präzisierungen und die neue Zeitlimite von 11 Min. als Neuerungen für 2008. Ebenfalls wurden für die Landungen und Autorotationen zusätzliche, einheitliche «Massstäbe» definiert und besprochen. Im konstruktiven Sinne halfen alle mit, Unklarheiten zu beseitigen oder zu klären. Alles ist sauber dokumentiert in der Power-Point-Präsentation von Jürg Schmitter, FAKO-Mitglied. Diese Präsentation hat sich international durchgesetzt. Mannschaftsleiter Peter Oberli informierte über die EM 2008 in Frankreich sowie geplante Anlässe im Rahmen der F3C-Klasse

und die laufenden Vorarbeiten für Vorschläge zu einem neuen FAI-Programm D, gültig ab 2009. Am Nachmittag trafen wir uns auf dem nahe gelegenen Flugfeld zum praktischen Training. Die Flüge der anwesenden Piloten zu den Programmen A und C wurden bewertet und unter den Punktrichtern diskutiert. Gegen 15.30 Uhr beendeten wir den Punktrichterkurs 2008. Zu danken gilt es den Herren Sepp Emmenegger und Jürg Schmitter für die Organisation und die Bereitstellung aller Unterlagen für die Punktrichter. Wir sind somit gut vorbereitet, diese Saison.
Im Mai führten wir auf regionaler Stufe einen Punktrichter-Refresherkurs durch. Da wir seit Jahren ein eingespieltes Team sind und leider auch unter Nachwuchsmangel leiden, haben wir ein abgekürztes Verfahren gewählt mit einem ähnlichen Theorieblock wie beim schweizerischen Kurs. Bei den Programmen konzentrierten wir uns auf den Swiss-Cup mit dem Newcomer- und Promotion- sowie dem gültigen Elektroflug-Programm (F5C), das wir jeweils unterstützen. Ein Dank geht an meine Kollegen Eric Ribak, Hansruedi Lüthi, Hansruedi Schneebeli und Daniel Hofmann, die sich stets bereit erklären und an unseren Anlässen mithelfen. Mit einbeziehen möchte ich die Firma
Geberit in Jona, die uns Gastrecht in einem der Theorieräume gewährte, inklusive der Infrastruktur. Damit sind auch wir in unserer Region wieder bereit für die nächsten zwei Jahre im Bereich der Punktrichter F3C und F5C.
Einen tollen Auftakt in die «fit for F3C»-Saison erlebten wir am 27. April, nachdem das vor einem Jahr wegen Regens verwehrt geblieben war. Mit viel Engagement seitens der MG Bern und des Swiss-Cup-Teams reisten wir zum 1. Lauf in Mühlethurnen BE bei herrlichem Frühlingswetter an. Zeitig machten wir Ostschweizer uns auf den Weg, Andy und Hansruedi Lüthi gemeinsam mit mir, und mischten uns unter die 16 Teilnehmer vor Ort. Der «Morgenkafi» inkl. Gipfeli wurde von der MG Bern bereitgestellt, und so wurden unsere Diskussionen unterwegs, einen einzunehmen, damit bei der Ankunft belohnt. Sicher waren noch andere Teilnehmer sehr glücklich, einen solchen zu geniessen. Bei gutem Wetter und Windstärke 0 konnte nach dem letzten Schluck «Kafi», dem Briefing und dem Vorflug von Markus Speckert sofort mit dem Wettbewerb begonnen werden. Vor der Mittagspause konnten zwei Newcomer-Läufe und ein Promotions-Lauf ausgetragen werden. Das Zeitmanagement wurde mit dem Unterbruch um

rie. Gefolgt war dieser Theorieteil von einem praktischen Training im Felde. Es ist nach wie vor schwierig, die F3C-Wettbewerbe mit genügend Punktrichtern zu bestücken, denn Punktrichter-Nachwuchs ist weiterhin rar. Fällt einer der Aktiven aus, wirds stets kritisch. Auch ich mache gerne Jüngeren Platz und werde mich wohl nicht mehr ins neue Programm ab 2009 einarbeiten? Nach den Erfolgen

12.15 Uhr bis aufs Letzte durch den Wettbewerbsleiter Niklaus Gilgen optimal ausgenutzt. Die Mittagspause konnte mit Grill «Durst» und Fachsimpeln bei herrlichem Sonnenschein genossen werden. Am Nachmittag wurde mit dem zweiten Lauf Promotion bei auffrischender Bise gestartet. Schliesslich konnten drei Läufe geflogen werden. Das
Hinterkopf und hatte mir bisher auch nur wenig Training leisten können. Schön war damit, dass alle sechs Durchgänge ohne Zwischenfälle oder Abstürze absolviert werden konnten. Ein Dank geht an alle Piloten; Disziplin und strenges Wettbewerbs-Management verhalfen zu diesem Erfolg. Das Auswertungsbüro, geführt von Rolf Hug, erreichte zum Abschluss die Höchsttemperatur, um alle nötigen Zahlen und Wertungen auf Papier zu bringen. So konnte Stefan Schmid gegen 16.45 Uhr die Siegerehrung eröffnen, unterstützt durch Markus Speckert vom Swiss Cup Team und Niklaus Gilgen von der MG Bern. Sieger des ersten Swiss-Cup-Laufs bei den Newcomern wurde Cadez Robin. Bei den Promotion-Piloten setzte sich mit Hugo Markes eine bekannte Grösse in der Modellflugszene auf den ersten Platz. Glückwunsch an alle Wettbewerbsteilnehmer.
Es fehlte noch die Auszeichnung des «Pilot of the Day», die vom Swiss-Cup-Team jeweils pro Anlass vergeben wird. Diese Auszeichnung erhält derjenige Pilot, der den Tag mit einer aussergewöhnlichen «Aktion» abschliessen konnte. Sie ging diesmal an George Emmanouelidis. Sein Heli suchte in einem Durchgang des Newcomerprogramms nach einer verpatzten Figur das Weite Richtung Berner Oberland. Nur durch Ruhigbleiben und Nervenbehalten von George konnte der
| Rang | Name | Gruppe | Total |
|---|---|---|---|
| 1 | Cadez Robin | SWIPAIR | 2000 |
| 2 | Lüthi Andreas | MFV Kloten | 1649 |
| 3 | Brunner Ueli | SWIPAIR | 1479 |
| 4 | Laube Anton | Unteres Aarethal | 1389 |
| 5 | *Emmanouelidis George | MFV Unterland | 1354 |
| 6 | Rosin Oliver | MFV Huttwil | 1027 |
| Rang | Name | Gruppe | Total |
|---|---|---|---|
| 1 | Hugo Markes | MFV RC-Heli-Freudwil | 2000 |
| 2 | Lanini Renzo | GESV San Vitore | 1803 |
| 3 | Speckert Markus | MFV Fehraltorf | 1717 |
| 4 | Galliker Reto | MFV Luzern | 1640 |
| 5 | Björnsen Jens | MFV Diessenhofen | 1632 |
| 6 | Egli Sven | IG Heliflyers Only | 1614 |
| 7 | Heller Walter | MFV Rapperswil-Jona | 1420 |
| 8 | Gasser Andreas | MFV Schwyz-Uri | 1333 |
| 9 | Kämpfer Olivier | MFV Avenches | 1270 |
* «Pilot of the Day»*
Helikopter wieder dazu bewegt werden, auf den Platz zurückzufinden und sicher zu landen. Bravo, gut gemacht! Am Schluss eines solchen Anlasses, der nicht nur dank des Wetters zum Erfolgserlebnis wurde, gilt es der MG Bern mit dem Präsidenten Leo Bonetti und dem Wettbewerbsleiter Niklaus Gilgen sowie dem gesamten Organisationsteam zu danken. Der Dank gilt auch den Punktrichtern, die jeweils die Swiss-Cup-Wettbewerbe unterstützen. Ihr Fachwissen mit den Bewertungen der Flugfiguren trägt dazu bei, angehende F3C-Piloten für die Teilnahme an Wettbewerben zu motivieren. Hans
Emmenegger, Mitglied unserer Nationalmannschaft, der verschiedene Teilnehmer unterstützte, hatte seine Tageshighlights. Er konnte uns einige Tips geben und Unterstützung bieten. Merci Hans. Das Gleiche gilt für Hugo Markes. Auch er fördert, motiviert und unterstützt angehende Modellhelikopterpiloten für das Wettbewerbswesen. Er hilft immer mit, die Teilnehmerzahlen aufzubessern. Nach diesem erfreulichen Saisonauftakt freuen wir uns auf die weiteren Swiss-Cup-Läufe.
*Walter Heller, MFV Rapperswil-Jona*


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