Neuer Präsident der Region Zentralschweiz
«Back to the roots», könnte eigentlich die Überschrift zu meiner Person sein. Nach rund 25 Jahren in der Grossfliegerei, Segel- und Motorflug, kehrte ich vor gut 5 Jahren zur Modellfliegerei zurück und trat dem Modellflugverein Kulm bei. Ein einziges Flugmodell aus meiner Jugendzeit, ein Speed-Astir von WIK, hatte den Dornröschenschlaf überstanden, fiel jedoch letztes Jahr auf der Grossen Scheidegg einer Mid-air-Kollision zum Opfer. In der Zwischenzeit vergrösserte sich mein Flugzeugpark stetig und umfasst heute vom Motorflieger über den Segler bis zum Hubschrauber eigentlich alles. Der Schritt zum Turbinenjet dürfte wohl nur noch eine Frage der Zeit sein.
Bin ich mal nicht auf dem Modellflugplatz oder im Bastelraum, arbeite ich mit meinen vier Pferden, welche ich auf meiner kleinen Ranch halte. Hauptberuflich bin ich der Fliegerei ebenfalls sehr verbunden und arbeite als Fluglotse bei Skyguide.
Kaum zurück auf den Modellflugplätzen, stehe ich nun dem Zentralschweizer Modellflugverband vor. Zwar hatte ich mich anfänglich für die vakante Stelle der FAKO Segelflug interessiert, bis mir der zurückgetretene Regionalobmann René Müller den Chefposten schmackhaft machte. Nach anfänglicher Skepsis, ob ich denn dieser Aufgabe gewachsen sei, schwanden meine Bedenken, als ich die vielen engagierten und fachkundigen Vorstandskollegen im Regional- wie auch im Zentralvorstand kennenlernte.
Mit der Nachfolge des zurückgetretenen Regionalobmannes René Müller trete ich ein schweres Erbe an, hat er doch den RMV3 auf ein stabiles Fundament gestellt. Nichtsdestotrotz können wir nicht auf den Lorbeeren ausruhen, wir wollen und müssen uns den kommenden Herausforderungen tatkräftig stellen und gemeinsam Lösungen suchen, um auch künftig unser gemeinsames Hobby pflegen zu können.

Der Regionalvorstand hat immer ein offenes Ohr für die Mitglieder und freut sich auf eine rege Kommunikation mit den Vereinen. Auch werde ich während der Flugsaison die eine oder andere Veranstaltung besuchen oder ganz einfach mal auf einem Modellflugplatz vorbeischauen, um den persönlichen Kontakt zur Basis zu pflegen. Nutzt die Möglichkeiten, die euch das konzentrierte Know-how des Verbandes bietet. Gemeinsam können wir die Akzeptanz schafffen, die unser Hobby benötigt.
In diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne und vor allem unfallfreie Flugsaison 2012. ■
Daniel Ziegenhagen

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